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Ärztin setzt einer Patientin eine Botox-Injektion in die Stirnpartie
Botulinumtoxin bei Migräne

Zugelassen zur Vorbeugung der chronischen Migräne – alle zwölf Wochen

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Botulinumtoxin bei chronischer Migräne in Hamburg

Dass Botulinumtoxin gegen Migräne hilft, war ein Zufallsfund: Patientinnen, die wegen ihrer Stirnfalten behandelt wurden, berichteten von weniger Kopfschmerzen. Aus der Beobachtung wurde ein Forschungsprogramm, aus dem Programm eine Zulassung – seit 2011 ist Botulinumtoxin in Deutschland zur Vorbeugung der chronischen Migräne zugelassen, wenn andere vorbeugende Medikamente nicht ausreichend gewirkt haben oder nicht vertragen wurden.

Chronisch heißt dabei etwas Bestimmtes: Kopfschmerzen an mindestens fünfzehn Tagen im Monat, davon mindestens acht mit Migränecharakter, über mehr als drei Monate. Das ist eine andere Erkrankung als die Migräne, die ein- oder zweimal im Monat kommt – und nur für diese chronische Form wirkt und gilt die Behandlung. Für die episodische Migräne, für Spannungskopfschmerz oder Cluster-Kopfschmerz ist Botulinumtoxin nicht geeignet.

Kurz erklärt: Nach einem festen Schema werden 31 kleine Injektionen auf sieben Muskelgruppen an Stirn, Schläfen, Hinterkopf, Nacken und Schultern verteilt – alle zwölf Wochen. In den Zulassungsstudien sank die Zahl der Kopfschmerztage nach einem halben Jahr um etwa acht bis neun pro Monat, unter Placebo um sechs bis sieben. Klein im Unterschied, groß im Alltag.

In der Hamburg Dermatologie führen wir die Behandlung nach diesem Schema durch – auf der Grundlage einer gesicherten Diagnose, in der Regel durch Ihre Neurologin oder Ihren Neurologen, und in Abstimmung mit der weiteren Migränetherapie.

Botulinumtoxin bei chronischer Migräne – auf einen Blick
Für wen
chronische Migräne: mindestens 15 Kopfschmerztage im Monat, davon 8 Migränetage, über 3 Monate; andere Vorbeugung ohne ausreichenden Erfolg
Nicht für
episodische Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz
Zulassung
zugelassene Anwendung – Voraussetzung ist die gesicherte Diagnose
Schema
31 Injektionen an 7 Muskelgruppen (Stirn, Schläfen, Hinterkopf, Nacken, Schultern), 155 Einheiten, feste Punkte
Rhythmus
alle 12 Wochen; Beurteilung nach zwei bis drei Zyklen
Wirkung
in den Zulassungsstudien etwa 8–9 Kopfschmerztage weniger pro Monat nach 24 Wochen (Placebo 6–7)
Dauer
Behandlung etwa 20 Minuten; keine Ausfallzeit
Nebenwirkungen
Nackenschmerzen, Muskelschwäche im Nacken, hängende Augenbraue – vorübergehend

Chronische Migräne: worum es geht

Migräne ist häufig – jede siebte Frau, jeder fünfzehnte Mann. Die chronische Form ist selten: etwa ein bis zwei von hundert Menschen. Sie entsteht, wenn eine episodische Migräne über Jahre häufiger wird, oft begleitet von zu vielen Schmerzmitteln, die die Schwelle weiter senken. Wer an mehr Tagen Kopfschmerz hat als nicht, lebt anders: Arbeit, Familie, Schlaf, alles unter Vorbehalt.

Die Vorbeugung der chronischen Migräne hat mehrere Stufen. Am Anfang stehen Tabletten – Betablocker, Antiepileptika, Antidepressiva –, die täglich genommen werden und bei vielen helfen, bei vielen aber Nebenwirkungen machen. Dann kommen zwei Wege, die gezielt wirken: Antikörper gegen den Botenstoff CGRP, monatlich oder vierteljährlich gespritzt, und Botulinumtoxin nach dem festen Schema alle zwölf Wochen. Vergleichende Analysen zeigen für beide Wege eine ähnliche Wirksamkeit; welcher passt, hängt von Begleiterkrankungen, Verträglichkeit und Erstattung ab.

Wie Botulinumtoxin bei Migräne wirkt, ist nicht vollständig geklärt. Es entspannt nicht nur Muskeln; es hemmt die Freisetzung von Botenstoffen aus den Schmerzfasern der Kopfhaut, die die Migräne unterhalten. Das erklärt, warum es bei Spannungskopfschmerz nicht hilft und warum die Punkte so verteilt sind, wie sie sind.

Das Team der Hamburg Dermatologie in der Besprechung

Was unsere Patientinnen und Patienten sagen

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Claudius Lorenz
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Sehr sympathische und zuvorkommende Privatpraxis, Ärztliche Behandlung sehr gut, allerdings immer mal wieder Wechsel im Ärzteteam
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George Clooney
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Bestes Aufgehoben. Schöne Praxis, großes Spektrum an Ästhetischen Behandlungen und besonders kompetentes Personal. Immer gerne wieder.
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Oliver Babel
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Kompetentes und freundliches Team: Ich habe nach Feststellung meines Problems eine gute Beratung bekommen. Vielen Dank!
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Sophia Saatt
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Ich bin bei Frau Dr. Wiebels seit meinem 15. Lebensjahr wegen jeglicher Hautbelange und habe mich immer gut aufgehoben und behandelt gefühlt. Mit 18 Jahren habe ich mir die Lippen bei Frau Dr. Wiebels unterspritzen lassen und war seit dem nie irgendwo anders. Ich bin jetzt fast 28 und meine Lippen sahen immer toll aus. Kein Material ist je gewandert und ich musste auch nie etwas auflösen lassen. Sie hat ein tolles Auge für Ästhetik, man wird gut beraten und betreut und es werden hochwertige Produkte genutzt. Teilweise musste ich 4 Jahre lang nicht zum Nachspritzen kommen. Nochmal ein großes Danke für die tolle Arbeit über die Jahre!
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Luca Behr
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Ich fühle mich hier sehr gut behandelt und aufgehoben.
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Reemo
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Absolute Empfehlung! Super freundliches Team, man wird direkt herzlich empfangen und fühlt sich sofort wohl. Kaum Wartezeit und auch der Arzt nimmt sich Zeit und ist sehr kompetent. So wünscht man sich eine Praxis!
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Mark Mortega
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Location 100% Empfang 150% Medizinische Beratung 5 von 5 Behandlung 5 von 5 Behandlungserfolg 5 von 5 Wäre es ein Restaurant, wäre ich jede Woche da :)
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Michael Booz
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Ich bin seit mehreren Jahren Patient und kann die Praxis uneingeschränkt empfehlen. Fachliche Kompetenz: Das ganze Team nimmt sich ausreichend Zeit für eine gründliche Untersuchung und erklärt alle Befunde verständlich und ausführlich. Die Diagnosen sind präzise, und die vorgeschlagenen Behandlungen zeigen schnell Erfolg. Menschlich und einfühlsam: Besonders schätze ich die freundliche und einfühlsame Art. Man fühlt sich gut aufgehoben und ernst genommen. Alle Fragen werden geduldig beantwortet. Praxisorganisation: Die Terminvergabe funktioniert reibungslos, und die Wartezeiten sind angemessen. Das Praxisteam ist stets freundlich und professionell. Fazit: Ein Dermatologe Team, dem man vertrauen kann. Ich bin mit der Behandlung und Betreuung rundum zufrieden und kann die Praxis jedem wärmstens empfehlen! Gruss Michael

Vorteile auf einen Blick

Nach dem Schema, das zugelassen ist

Einunddreißig Punkte, sieben Muskelgruppen, feste Dosis – das Schema der Zulassungsstudien, nicht eine freie Verteilung.

Erfahrung mit Botulinumtoxin

Wir spritzen Botulinumtoxin in unserer Hamburger Praxis seit vielen Jahren in Gesicht, Nacken und Achseln – Dosierung, Anatomie und Nebenwirkungen sind Alltag.

In Abstimmung mit der Neurologie

Die Diagnose bleibt neurologisch, die weitere Therapie auch. Wir übernehmen die Injektionsbehandlung und berichten zurück.

Alle zwölf Wochen, verlässlich

Der Rhythmus entscheidet über die Wirkung. Wir planen die Termine vor, damit keine Lücke entsteht.

Ehrliche Beurteilung

Nach zwei bis drei Zyklen besprechen wir gemeinsam anhand Ihres Kopfschmerztagebuchs, ob die Behandlung wirkt und wie es weitergeht. Wenn nicht, hören wir auf.

Ohne Ausfallzeit

Zwanzig Minuten, danach zurück in den Tag. Keine Tabletten, keine täglichen Nebenwirkungen.

Die Vorbeugung im Vergleich

Botulinumtoxin ist eine von mehreren Möglichkeiten, die chronische Migräne vorzubeugen. Die Tabelle ordnet ein – die Entscheidung trifft die Neurologie mit Ihnen.

WegWieWirkungWas man wissen sollte
Tabletten (Betablocker, Antiepileptika u. a.)täglichbei vielen wirksamtägliche Einnahme, oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Konzentration
Botulinumtoxin31 Injektionen alle 12 Wochenetwa 8–9 Kopfschmerztage weniger pro Monatzugelassen für chronische Migräne; keine täglichen Nebenwirkungen; Wirkung ab dem 2.–3. Zyklus beurteilbar
CGRP-AntikörperSpritze monatlich oder vierteljährlichähnlich wirksam wie Botulinumtoxinneuere Substanzen, in der Regel neurologisch verordnet; Erstattung an Bedingungen geknüpft
Nicht-medikamentösAusdauersport, Entspannung, Schlaf, SchmerzmittelpauseErgänzung zu jedem Wegbei Schmerzmittelübergebrauch oft der erste Schritt

Unsere Ärztinnen und Ärzte

Dr. med. Daniela Wiebels
Dr. med. Daniela Wiebels

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Simon Deymann
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Friederike Sorg-Szabo
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Dr. med. Charlotte Enghusen
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So läuft die Behandlung in der Hamburg Dermatologie

Vom Befund bis zum dritten Zyklus.

  1. Diagnose

    Die chronische Migräne ist gesichert – in der Regel durch die Neurologie, mit Kopfschmerztagebuch. Für Botulinumtoxin bei chronischer Migräne in Hamburg bringen Sie Befund und Tagebuch mit; wir brauchen beides.

  2. Gespräch

    Verlauf, bisherige Vorbeugung, Medikamente, Begleiterkrankungen, Kinderwunsch. Was Sie von der Behandlung erwarten und was sie leisten kann.

  3. Aufklärung

    Wirkung, Nebenwirkungen, Rhythmus, Beurteilung.

  4. Injektion

    Einunddreißig kleine Injektionen nach dem festen Schema: Stirn, Zornesfalte, Schläfen, Hinterkopf, Nacken, Schultern. Feine Nadel, etwa zwanzig Minuten. Keine Betäubung nötig.

  5. Danach

    Vier Stunden nicht hinlegen, nicht massieren, kein Sport. Sonst alles wie gewohnt. Die Wirkung baut sich über zwei bis vier Wochen auf; führen Sie das Tagebuch weiter.

  6. Wiederholung und Beurteilung

    Alle zwölf Wochen. Nach dem zweiten oder dritten Zyklus vergleichen wir das Tagebuch mit dem Ausgangswert und entscheiden gemeinsam mit der Neurologie, ob es weitergeht.

Behandlungssituation in der Hamburg Dermatologie

Jetzt Wunschtermin vereinbaren

Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.

Mo-Fr 08-19 Uhr

Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler

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Wann wir nicht behandeln – oder anders

Die Behandlung ist zugelassen – aber nur für die chronische Migräne, und nur mit gesicherter Diagnose.

  • Ohne neurologische Diagnose. Ob es eine chronische Migräne ist, ein Kopfschmerz durch Schmerzmittelübergebrauch oder etwas anderes, klärt die Neurologie mit Kopfschmerztagebuch und Untersuchung. Wir behandeln auf dieser Grundlage, nicht statt ihrer.
  • Episodische Migräne. Unter fünfzehn Kopfschmerztagen im Monat ist Botulinumtoxin nicht zugelassen und nach den Studien nicht wirksam.
  • Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz und andere Kopfschmerzformen: keine Anwendung.
  • Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Erkrankungen der Muskeln oder der Nervenübertragung – Myasthenie, Lambert-Eaton-Syndrom, ALS: ausgeschlossen.
  • Bestimmte Antibiotika und Muskelrelaxantien verstärken die Wirkung; Einnahme vorher besprechen.
  • Wenn nach drei Zyklen nichts besser ist, beenden wir die Behandlung – und sagen das auch. Nicht alle sprechen ausreichend an.

Das Injektionsschema

Die Behandlung folgt einem festen Schema, das in den Zulassungsstudien entwickelt und geprüft wurde. Einunddreißig Injektionspunkte, verteilt auf sieben Muskelgruppen beider Seiten: die Stirn, die Zornesfalte, die Schläfen, der Hinterkopf, der Nacken, die Schultern. Insgesamt 155 Einheiten; bei Bedarf können an den Schläfen, am Hinterkopf und an den Schultern weitere Punkte dazukommen, dort, wo der Schmerz am stärksten sitzt.

Die Punkte liegen nicht willkürlich. Sie folgen dem Verlauf der Nervenfasern, die den Kopfschmerz leiten – die Stirnnerven, die Nerven am Hinterkopf, die Muskeln im Nacken. Das Botulinumtoxin entspannt dort nicht nur die Muskeln, es hemmt die Freisetzung der Botenstoffe, mit denen die Schmerzfasern die Migräne unterhalten.

Die Behandlung mit Botulinumtoxin bei chronischer Migräne in Hamburg dauert bei uns etwa zwanzig Minuten. Die Nadel ist fein, die Einstiche kurz; die meisten empfinden sie als gut erträglich. Als Nebeneffekt glätten sich Stirn und Zornesfalte – das ist für manche angenehm und für andere ungewohnt; wir sprechen vorher darüber.

Was die Studien zeigen

Die Zulassung beruht auf zwei großen, placebokontrollierten Studien mit zusammen fast 1.400 Patientinnen und Patienten mit chronischer Migräne. Nach 24 Wochen und zwei Behandlungszyklen hatten die Behandelten im Mittel etwa acht bis neun Kopfschmerztage weniger im Monat – die Placebogruppe etwa sechs bis sieben. Der Unterschied ist statistisch klar und im Alltag spürbar; er ist aber kein Verschwinden der Migräne. Auch die Schwere der Attacken, die Beeinträchtigung und die Lebensqualität besserten sich stärker als unter Placebo.

Neuere Vergleiche mit den CGRP-Antikörpern zeigen eine ähnliche Wirksamkeit beider Wege bei chronischer Migräne – mit unterschiedlichem Nebenwirkungsprofil und unterschiedlichem Rhythmus. Die deutsche Leitlinie führt Botulinumtoxin als Mittel der Wahl bei chronischer Migräne, wenn die Tablettenvorbeugung nicht ausreicht.

Nicht jede Patientin und jeder Patient spricht ausreichend an. Zeigt das Tagebuch nach zwei bis drei Zyklen keine Verbesserung, besprechen wir einen anderen Weg – das vereinbaren wir vor Beginn der Behandlung.

Sicherheit, Nebenwirkungen und Grenzen der Migränebehandlung

Botulinumtoxin bei chronischer Migräne ist zugelassen, gut untersucht und in der Regel gut verträglich – mit Grenzen, die man kennen sollte.

Die Grenze: Es hilft nur bei chronischer Migräne, nicht bei den anderen Kopfschmerzformen. Es heilt nicht – es senkt die Zahl der Tage. Und es wirkt nicht bei allen.

Nebenwirkungen: Nackenschmerzen und Muskelschwäche im Nacken (die häufigsten), eine hängende Augenbraue oder ein hängendes Lid für einige Wochen, Schmerzen an den Einstichen, Kopfschmerz in den ersten Tagen nach der Behandlung, grippeähnliches Gefühl. Selten Schluckbeschwerden. Sehr selten allergische Reaktionen. Alle Wirkungen sind vorübergehend.

Zu den Kosten: Die Behandlung der chronischen Migräne mit Botulinumtoxin ist eine zugelassene, medizinisch notwendige Leistung; private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen sie in der Regel – oft mit dem Nachweis der Diagnose und der Vortherapien. Wir nennen Ihnen die Kosten für Botulinumtoxin bei chronischer Migräne in Hamburg je Zyklus vor der ersten Behandlung.

Unser Anspruch

Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.

Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.

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Medizinische Kompetenz

Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.

Individuell statt nach Schema F

Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.

Auch mal Nein

Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.

Über uns

Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.

Behandlungsraum der Hamburg Dermatologie
Wartebereich mit Sitzgruppe
Empfangsbereich der Praxis
Praxisflur der Hamburg Dermatologie
Blick in einen Behandlungsraum
Detail der Praxiseinrichtung

FAQ – Häufige Fragen zu Botulinumtoxin bei Migräne

Hilft Botulinumtoxin bei jeder Migräne?

Nein. Zugelassen und wirksam ist es nur bei der chronischen Migräne – mindestens fünfzehn Kopfschmerztage im Monat, davon acht mit Migränecharakter, über drei Monate. Bei episodischer Migräne oder Spannungskopfschmerz hilft es nicht.

Brauche ich eine Überweisung von der Neurologie?

Eine gesicherte Diagnose, ja – in der Regel von der Neurologie, mit Kopfschmerztagebuch und der Dokumentation der bisherigen Vorbeugung. Wir behandeln die Migräne bei uns in Hamburg auf dieser Grundlage und stimmen uns ab.

Wie schnell wirkt es?

Die Wirkung baut sich über zwei bis vier Wochen auf und ist nach dem zweiten oder dritten Zyklus verlässlich zu beurteilen. Deshalb entscheiden wir nicht nach der ersten Behandlung.

Wie lange muss ich das machen?

Alle zwölf Wochen, solange es wirkt und gebraucht wird. Manche können nach ein bis zwei Jahren die Abstände verlängern oder aufhören; andere behandeln über Jahre. Das entscheiden Sie mit der Neurologie.

Werden meine Stirnfalten glatt?

Ja – Stirn und Zornesfalte sind Teil des Schemas, und die Muskeln dort werden entspannt. Für manche ein angenehmer Nebeneffekt, für andere ungewohnt. Wir sprechen vorher darüber.

Was ist der Unterschied zu den neuen Migräne-Antikörpern?

Beide wirken vorbeugend bei chronischer Migräne, mit ähnlicher Wirksamkeit. Antikörper werden monatlich oder vierteljährlich unter die Haut gespritzt, Botulinumtoxin alle zwölf Wochen in die Kopfmuskeln. Welcher Weg passt, hängt von Begleiterkrankungen, Verträglichkeit und Erstattung ab.

Quellenangaben

Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:

  • Leitlinie: Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne, AWMF-Registernummer 030-057, Deutsche Gesellschaft für Neurologie und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. register.awmf.org
  • Dodick DW et al. OnabotulinumtoxinA for treatment of chronic migraine: pooled results from the double-blind, randomized, placebo-controlled phases of the PREEMPT clinical program. Headache, 2010. PubMed 20487038
  • Giri S et al. Randomized controlled studies evaluating Topiramate, Botulinum toxin type A, and mABs targeting CGRP in patients with chronic migraine and medication overuse headache: A systematic review and meta-analysis. Cephalalgia, 2023. PubMed 36856015