
in Hamburg
Prick-Test, Epikutantest und Blutuntersuchung – ganzjährig möglich
Termin buchenAllergietest in Hamburg
Eine Allergie lässt sich oft nicht sofort erkennen, weil die Symptome einem normalen Schnupfen ähneln. Gerade wer bisher nicht betroffen war, hält die ersten Anzeichen häufig für eine Erkältung – und wartet dadurch länger, als nötig wäre.
Allergietests können in unserer Praxis in Hamburg ganzjährig durchgeführt werden. Welches Verfahren infrage kommt – Pricktest, Epikutantest oder Blutuntersuchung –, hängt davon ab, welche Art von Reaktion vermutet wird: eine Sofortreaktion vom Typ I oder eine verzögerte Kontaktallergie vom Typ IV.
Kurz erklärt: Vom Prick- und Epikutantest über die Blutuntersuchung bis zur Hyposensibilisierung verfügen wir über das gesamte Spektrum der Allergologie. Der Test allein ist dabei nie das Ergebnis – erst zusammen mit Ihrer Vorgeschichte ergibt er eine Diagnose.
- Verfahren
- Prick-Test, Epikutantest und Blutuntersuchung (spezifisches IgE, Gesamt-IgE)
- Prick-Test
- Sofortreaktionen vom Typ I, etwa auf Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Nahrungsmittel
- Epikutantest
- verzögerte Kontaktallergien vom Typ IV; rund 4.000 Substanzen testbar
- Blutuntersuchung
- auch bei akuten Symptomen möglich, wenn ein Hauttest gerade nicht infrage kommt
- Dauer Prick-Test
- Ablesung nach etwa 15–20 Minuten
- Dauer Epikutantest
- Pflaster bleiben zwei Tage; danach mehrere Ablesetermine
- Voraussetzung Hauttests
- keine akute Symptomatik; bestimmte Medikamente müssen vorher pausiert werden
- Ganzjährig möglich
- ja
- Im Anschluss
- Besprechung des Befundes und, je nach Ergebnis, Therapieplanung
Wann ein Allergietest sinnvoll ist
Ein Test ist dann sinnvoll, wenn Beschwerden wiederkehren und ein Zusammenhang mit bestimmten Situationen, Stoffen oder Jahreszeiten möglich erscheint. Typische Anlässe sind:
- wiederkehrender Schnupfen, Niesreiz oder juckende Augen zu bestimmten Jahreszeiten
- Hautausschläge, die nach Kontakt mit Kosmetika, Pflegeprodukten, Schmuck oder Berufsstoffen auftreten
- Ekzeme an Händen oder im Gesicht ohne erkennbare Ursache
- Beschwerden nach bestimmten Nahrungsmitteln
- Verdacht auf eine Unverträglichkeit gegenüber Medikamenten
- Nesselsucht, die immer wiederkehrt
Der Haut-Allergietest (Prick-Test)
Der Hauttest ist das häufigste Testverfahren der Allergologie. Beim Verdacht auf eine Allergie lässt sich damit herausfinden, welche Substanzen die Symptome hervorrufen.
Dazu werden Tropfen mit ausgewählten Allergenlösungen auf den Unterarm aufgetragen und schonend in die Haut eingebracht. Dafür werden standardisierte Lösungen eingesetzt. Liegt eine Allergie auf einen der Teststoffe vor, bildet sich an der entsprechenden Stelle nach kurzer Zeit eine Rötung oder Quaddel.
Der Prick-Test erfasst Sofortreaktionen. Er wird nach etwa 15 bis 20 Minuten abgelesen; der Termin dauert insgesamt rund eine Stunde.

Der Epikutantest
Beim Epikutantest, mit dem sich etwa 4.000 Allergene testen lassen, werden Testpflaster mit potenziellen Auslösern auf die Haut geklebt – meist auf den Rücken. Beim Abnehmen der Pflaster nach zwei Tagen prüfen wir, ob sich an den beklebten Stellen Reaktionen zeigen.
Dieser Test erfasst verzögerte Kontaktallergien. Weil sich manche Reaktionen erst später zeigen, sind mehrere Ablesetermine nötig; eine einzelne Ablesung würde einen Teil der Befunde übersehen.
Während der Testtage sollten der Rücken trocken bleiben und starkes Schwitzen, Sport sowie Sonnenbestrahlung vermieden werden.
Die Blutuntersuchung
Über eine Blutprobe lassen sich das Gesamt-IgE und spezifische IgE-Antikörper gegen einzelne Allergene bestimmen. Der wesentliche Vorteil: Diese Untersuchung ist auch bei akuten Symptomen möglich, während für Hauttests keine akute Symptomatik vorliegen sollte.
Auch bei ausgedehnten Hautveränderungen oder wenn Medikamente nicht pausiert werden können, ist die Blutuntersuchung häufig der gangbare Weg.
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Vorteile auf einen Blick
Ganzjährig, nicht nur außerhalb der Saison
Allergietests führen wir das ganze Jahr durch. Für Hauttests muss lediglich gerade keine akute Symptomatik bestehen – auf den Herbst warten müssen Sie nicht.
Das gesamte Spektrum im Haus
Prick-Test, Epikutantest und Blutuntersuchung. Welches Verfahren passt, richtet sich nach Ihrem Verdacht.
Zwei Gespräche, nicht eines
Bei jedem Allergietest in Hamburg sprechen wir vor der Testung und beim Ablesen ausführlich mit Ihnen. Beides fließt in die Bewertung ein, denn ein Testergebnis allein ist noch keine Diagnose.
Nach dem Befund geht es weiter
Von der Diagnose über Medikamente bis zur Hyposensibilisierung bleibt alles in einer Hand. Sie müssen den Befund nicht anderswo hintragen.
Die Testverfahren im Vergleich
Welches Verfahren infrage kommt, richtet sich nach der vermuteten Reaktionsart. Häufig werden mehrere Verfahren kombiniert.
| Verfahren | Was es erfasst | Wie es abläuft | Wann es sinnvoll ist |
|---|---|---|---|
| Prick-Test | Sofortreaktionen vom Typ I | Allergenlösungen auf dem Unterarm, Ablesung nach 15–20 Minuten | Verdacht auf Pollen-, Hausstaubmilben-, Tierhaar- oder Nahrungsmittelallergie |
| Epikutantest | verzögerte Kontaktallergien vom Typ IV | Testpflaster auf dem Rücken, Abnahme nach zwei Tagen, mehrere Ablesetermine | Ekzemen mit Verdacht auf Kontaktallergie, etwa gegen Kosmetika, Metalle oder Berufsstoffe |
| Blutuntersuchung (spezifisches IgE) | Sensibilisierung im Blut | einmalige Blutentnahme | akuten Symptomen, ausgedehnten Hautveränderungen oder wenn Medikamente nicht pausiert werden können |
| Gesamt-IgE | allgemeine allergische Bereitschaft | einmalige Blutentnahme | ergänzender Einordnung – allein nicht aussagekräftig |
Unsere Ärztinnen und Ärzte





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Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
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Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960Ablauf einer Allergietestung in der Hamburg Dermatologie
Wir führen sowohl vor der Durchführung als auch beim Ablesen ein ausführliches Gespräch – beides fließt in die Bewertung der Ergebnisse ein.
Vorgespräch
Vor dem Allergietest in unserer Hamburger Praxis erheben wir, welche Beschwerden wann und wo auftreten, welche Medikamente Sie einnehmen und ob ein beruflicher Bezug besteht. Daraus ergibt sich, welche Substanzen getestet werden.
Vorbereitung
Bestimmte Medikamente müssen vorher pausiert werden, damit die Hautreaktion nicht unterdrückt wird. Wie lange, sagen wir Ihnen im Vorgespräch.
Die Testung
Beim Prick-Test werden die Lösungen auf den Unterarm aufgetragen, beim Epikutantest die Pflaster auf den Rücken geklebt. Beides ist wenig belastend.
Ablesung
Der Prick-Test wird nach 15 bis 20 Minuten abgelesen. Beim Epikutantest folgen nach der Abnahme mehrere Termine, weil sich manche Reaktionen erst später zeigen.
Befundgespräch
Wir ordnen die Ergebnisse gemeinsam mit Ihrer Vorgeschichte ein und besprechen, was daraus folgt – von Vermeidungsstrategien über Medikamente bis zur Hyposensibilisierung.
Wann wir nicht testen
Hauttests setzen voraus, dass die Haut im Testareal unauffällig ist und keine akute Symptomatik besteht. Bei einem akuten Schub, ausgedehnten Ekzemen im Testbereich oder einem frischen Sonnenbrand verschieben wir den Termin.
Antihistaminika und bestimmte weitere Medikamente unterdrücken die Hautreaktion und müssen vorher pausiert werden – wie lange, hängt vom Präparat ab. Kortisonhaltige Cremes im Testareal verfälschen das Ergebnis ebenfalls. Während Schwangerschaft und Stillzeit prüfen wir im Einzelfall, ob eine Testung nötig ist oder verschoben werden kann.
Was wir vorher besprechen: Im Vorgespräch klären wir, welche Beschwerden wann auftreten, welche Medikamente Sie einnehmen und ob es einen beruflichen Bezug gibt. Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie bringen Sie nach Möglichkeit die verwendeten Kosmetika, Pflegeprodukte oder deren vollständige Inhaltsstofflisten mit.
Was das Ergebnis bedeutet – und was nicht
Ein positiver Test ist noch keine Allergie. Er zeigt eine Sensibilisierung an – also dass das Immunsystem auf den Stoff reagiert. Ob daraus im Alltag Beschwerden entstehen, ergibt sich erst im Abgleich mit Ihrer Vorgeschichte. Deshalb ist das Gespräch beim Ablesen genauso wichtig wie der Test selbst.
Umgekehrt schließt ein unauffälliger Test eine Unverträglichkeit nicht sicher aus. In solchen Fällen kann eine weitere Abklärung sinnvoll sein.
Allergietest: Warum Hamburg Dermatologie?
Beim Allergietest in Hamburg testen wir nach Befund. Welche Substanzen auf die Testreihe kommen, ergibt sich aus dem Vorgespräch – bei einer beruflichen Kontaktallergie sind das andere als bei saisonalem Heuschnupfen.
Wir verfügen über das gesamte Spektrum der Allergologie: vom Prick- und Epikutantest über die Behandlung mit Medikamenten bis zur Hyposensibilisierung. Das heißt, dass wir Sie nach dem Befund weiterbehandeln können und nicht nur eine Diagnose ausstellen.
Sicherheit und Grenzen der Allergietestung
Hauttests können vorübergehend jucken, röten oder quaddeln – das ist die erwartete Reaktion und klingt in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage ab. Selten kommt es zu stärkeren örtlichen Reaktionen; sehr selten zu einer Allgemeinreaktion, weshalb die Testung ärztlich überwacht erfolgt.
Beim Epikutantest kann an einer stark positiven Stelle die Rötung einige Tage bestehen bleiben. In seltenen Fällen entwickelt sich während der Testung eine neue Sensibilisierung.
Die wichtigste Grenze ist die Aussagekraft: Ein Test misst die Reaktion des Immunsystems, nicht Ihr Beschwerdebild. Erst beides zusammen ergibt eine Diagnose – und nur darauf lässt sich eine Therapie aufbauen.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Über uns
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






FAQ – Häufige Fragen zum Allergietest
Kann ich mich das ganze Jahr über testen lassen?
Ja. Einen Allergietest in Hamburg können Sie in unserer Praxis ganzjährig durchführen lassen. Für Hauttests sollte allerdings keine akute Symptomatik vorliegen.
Muss ich Medikamente vorher absetzen?
Antihistaminika und bestimmte weitere Medikamente unterdrücken die Hautreaktion und müssen vorher pausiert werden. Wie lange, hängt vom Präparat ab und besprechen wir im Vorgespräch. Setzen Sie Medikamente bitte nie eigenmächtig ab.
Wie lange dauert ein Prick-Test?
Die Ablesung erfolgt nach etwa 15 bis 20 Minuten, der Termin dauert insgesamt rund eine Stunde.
Wie lange dauert ein Epikutantest?
Die Pflaster bleiben zwei Tage auf der Haut. Danach sind mehrere Ablesetermine nötig, weil sich manche Reaktionen erst später zeigen.
Was soll ich zum Termin mitbringen?
Zum Allergietest in unserer Hamburger Praxis bringen Sie bitte Vorbefunde und eine Liste Ihrer Medikamente mit. Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie zusätzlich die verwendeten Kosmetika, Pflegeprodukte oder deren vollständige Inhaltsstofflisten. Fotos früherer Hautreaktionen sind ebenfalls hilfreich.
Ist der Test schmerzhaft?
Beide Hauttests sind wenig belastend. Beim Prick-Test werden die Lösungen nur oberflächlich in die Haut eingebracht, der Epikutantest arbeitet mit Pflastern ohne Nadeln.
Was ist der Unterschied zwischen Prick- und Epikutantest?
Der Prick-Test erfasst Sofortreaktionen, etwa auf Pollen oder Tierhaare. Der Epikutantest erfasst verzögerte Kontaktallergien, etwa gegen Kosmetika, Metalle oder Berufsstoffe.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Belege zu Durchführung und Bewertung der Testverfahren; jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:
- Leitlinie zum Epikutantest: Uter W, Aerts O, Agner T et al. European Society of Contact Dermatitis Guideline for Diagnostic Patch Testing – Recommendations on Best Practice (Update 2026). Contact Dermatitis, 09/2026. PMC13441402
- Zum Prick-Test: Bousquet J, Heinzerling L, Bachert C et al. Practical guide to skin prick tests in allergy to aeroallergens. Allergy, 01/2012. PubMed 22050279
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