
Hautkrebsvorsorge in Hamburg
Zur Früherkennung auffälliger Hautveränderungen
Veränderte Muttermale, neue Pigmentflecken oder nicht heilende Hautstellen können harmlose Ursachen haben, sollten aber ärztlich untersucht werden. Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge hilft dabei, auffällige Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen, medizinisch einzuordnen und bei Bedarf zu behandeln.
In der Hamburg Dermatologie erfolgt die Hautkrebsvorsorge durch eine sorgfältige Untersuchung der gesamten Haut. Dabei verwenden wir modernste Verfahren wie die digitale Videodermatoskopie oder das Automatische Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. So lassen sich Hautveränderungen nicht nur genauer beurteilen, sondern auch im Verlauf vergleichen. Die eingesetzte Künstliche Intelligenz unterstützt unsere qualifizierten und durch ständige Weiterbildung geschulten Ärzte.
Kurz erklärt: Bei der Hautkrebsvorsorge wird die gesamte Haut sorgfältig untersucht. Ziel ist es, auffällige Hautveränderungen frühzeitig zu beurteilen und zu entscheiden, ob eine Kontrolle ausreicht oder weitere Untersuchungen beziehungsweise eine Behandlung sinnvoll sind.
Lassen Sie Ihre Haut durch erfahrene Ärzte gründlich untersuchen und vereinbaren Sie Ihren kurzfristigen Termin zur Hautkrebsvorsorge in der Hamburg Dermatologie.
- Ziel
- Früherkennung und ärztliche Beurteilung auffälliger Muttermale, Pigmentflecken und anderer Hautveränderungen
- Untersuchung
- Ganzkörper-Hautcheck mit Videodermatoskopie
- Ergänzende Diagnostik
- digitale Videodokumentation oder KI-gestütztes Total Body Mapping (FotoFinder ATBM Master)
- Geeignet für
- alle Menschen; besonders empfehlenswert bei hellem Hauttyp, vielen oder atypischen Muttermalen, erhöhter UV-Belastung, familiärer Vorbelastung oder bereits behandeltem Hautkrebs
- Warnzeichen
- neue oder sich verändernde Muttermale, auffällige Farbveränderungen, Blutungen oder nicht heilende Hautveränderungen
- Kontrollintervalle
- i. d. R. jährlich bzw. nach individuellem Risiko und ärztlicher Empfehlung engmaschiger
- Dauer
- ca. 30–45 Minuten
- Praxis
- Hamburg Dermatologie, Großer Burstah 31, 20457 Hamburg
- Termin
- online oder telefonisch unter 040 298138960; Termine mit dem FotoFinder ATBM Master bitte telefonisch abstimmen

Was ist Hautkrebsvorsorge?
Die Hautkrebsvorsorge (auch Hautkrebsscreening oder Hautcheck) ist eine ärztliche Untersuchung der gesamten Haut. In der Hamburg Dermatologie setzen wir dabei modernste Verfahren wie digitale Videodermatoskopie oder Total Body Mapping mit einem Ganzkörperscanner – dem FotoFinder ATBM Master – ein. Hautkrebs und seine Vorstufen lassen sich dadurch zwar nicht verhindern, häufig jedoch frühzeitig diagnostizieren und mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit behandeln.
Für wen ist eine Hautkrebsvorsorge sinnvoll?
Grundsätzlich empfehlen wir allen Patientinnen und Patienten eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge. Besonders wichtig ist sie bei:
- vielen Muttermalen oder Pigmentflecken
- heller Haut und erhöhter Sonnenempfindlichkeit
- beruflicher oder freizeitbedingter UV-Belastung
- häufigen Sonnenbränden in der Vergangenheit
- familiärer Vorbelastung mit Hautkrebs
- bereits behandeltem Hautkrebs
- auffälligen oder sich verändernden Hautstellen
- immunsuppressiver Therapie oder bestimmten Vorerkrankungen
Unabhängig vom regelmäßigen Hautcheck sollten Sie einen zeitnahen Termin vereinbaren, wenn sich ein Muttermal in Größe, Farbe oder Form verändert oder zu bluten beginnt.
Was wir vor der Untersuchung mit Ihnen besprechen
Vor jeder Hautkrebsvorsorge in Hamburg besprechen wir unter anderem Ihre persönliche und familiäre Vorgeschichte, frühere Hauterkrankungen, Ihren Hauttyp, die UV-Belastung, bestehende Muttermale, auffällige Hautveränderungen sowie relevante Vorerkrankungen oder Medikamente. Diese Informationen helfen uns, Ihr persönliches Risiko besser einzuschätzen.
Welche Hautveränderungen werden untersucht?
Im Rahmen der Hautkrebsvorsorge beurteilen wir unter anderem:
- Muttermale hinsichtlich Form, Farbe, Größe und Veränderungen
- auffällige Pigmentflecken
- aktinische Keratosen als mögliche Vorstufen des weißen Hautkrebses
- weißen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom)
- schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom)
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Dermatoskopie, Videodermatoskopie und Total Body Mapping – wo liegen die Unterschiede?
Die Grundlage jeder Hautkrebsvorsorge bilden die Blickdiagnose und Dermatoskopie. In der Hamburg Dermatologie ergänzen wir diese bei jeder Untersuchung durch eine KI-gestützte Videodermatoskopie. Je nach Hautbefund erfolgen weitere Untersuchungsverfahren.
| Untersuchung | Hauptfunktion | Wann sinnvoll? | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Dermatoskopie | vergrößerte Betrachtung einzelner Hautveränderungen | klassisches Vorgehen beim regelmäßigen Hautcheck, nähere Betrachtung unklarer oder potenziell auffälliger Befunde | genauere Beurteilung einzelner Hautveränderungen |
| Videodermatoskopie | digitale Aufnahme, starke elektronische Vergrößerung und Dokumentation einzelner Hautstellen | kontrollbedürftige Muttermale und Verlaufskontrollen | genauere Diagnose, Vergleich einzelner Hautveränderungen über einen längeren Zeitraum |
| Total Body Mapping (FotoFinder ATBM Master) | digitale Ganzkörperdokumentation | viele Muttermale oder erhöhtes Hautkrebsrisiko | KI-gestützte Beurteilung und strukturierte Verlaufskontrolle der gesamten Haut |
| Biopsie oder komplette operative Entfernung | Gewebeentnahme zur weiteren Abklärung | Verdächtige oder unklare Befunde, die weitere Abklärung erfordern | histologische Untersuchung einer Gewebeprobe zur Befunderhebung |
Was ist ein Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master?
Bei Menschen mit vielen Muttermalen oder einem erhöhten Hautkrebsrisiko kann die Hautkrebsvorsorge durch ein Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master ergänzt werden. Dabei erstellt ein Ganzkörperscanner hochauflösende Aufnahmen der Haut, die bei späteren Untersuchungen miteinander verglichen werden können. So lassen sich neue oder veränderte Hautstellen besser erkennen und strukturierter beurteilen.
Warum der Vergleich über die Zeit den Unterschied macht: Ein einzelnes Muttermal lässt sich in einer Momentaufnahme oft nur schwer eindeutig einordnen. Aussagekräftig wird es im Vergleich – wenn dieselbe Hautstelle Monate später erneut aufgenommen und Bild gegen Bild gehalten wird. Der Ganzkörperscan hält deshalb nicht einzelne auffällige Stellen fest, sondern die gesamte Hautoberfläche in einem definierten Aufnahmeraster. Beim nächsten Termin liegen dieselben Ansichten wieder vor.
Das ist besonders dort wichtig, wo die Selbstkontrolle an ihre Grenzen stößt: am Rücken, an den Schultern, im behaarten Kopfbereich und an der Rückseite der Beine. Ein erheblicher Teil der Melanome entsteht zudem nicht aus einem vorhandenen Muttermal, sondern neu auf zuvor unauffälliger Haut – ein neu aufgetretener Fleck fällt im Bildvergleich auf, im bloßen Rückblick aus dem Gedächtnis dagegen kaum.
Ein weiterer Effekt betrifft die Eingriffe selbst: Wenn eine Hautstelle über einen dokumentierten Zeitraum unverändert geblieben ist, lässt sie sich häufig weiter beobachten, statt sie vorsorglich zu entfernen. Umgekehrt fällt eine Veränderung früher auf. Systematische Auswertungen zur Ganzkörperfotografie beschreiben genau diese beiden Wirkungen – frühere Entdeckung bei gleichzeitig zurückhaltenderem Vorgehen bei unauffälligen Befunden.
Ausführlich beschreiben wir Ablauf, Voraussetzungen und Grenzen des Verfahrens auf der Seite zum Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. Wie die digitale Einzelaufnahme funktioniert, lesen Sie unter Videodermatoskopie.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei?
KI-basierte Funktionen des FotoFinder ATBM Masters können dabei helfen, Hautveränderungen systematisch zu beurteilen und Veränderungen im zeitlichen Verlauf besser sichtbar zu machen. Die Künstliche Intelligenz ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose. Die endgültige medizinische Beurteilung aller Hautveränderungen erfolgt ausschließlich durch unser Ärzteteam.
Was die Software tatsächlich tut: Sie vergleicht die aufgenommene Hautstelle mit einer sehr großen Menge ausgewerteter Aufnahmen und gibt einen Hinweis darauf, wie auffällig das Muster ist. Das Ergebnis ist ein Einschätzungswert, keine Diagnose. Der Wert fließt bei uns als zusätzlicher Anhaltspunkt in die ärztliche Beurteilung ein – neben dem, was die Untersuchung, Ihre Vorgeschichte und der Vergleich mit früheren Aufnahmen ergeben.
Wo die Stärke liegt – und wo nicht: Die Auswertungslogik ist gleichbleibend aufmerksam. Sie ermüdet nicht, sie übersieht eine Stelle nicht, weil der Termin voll war, und sie bewertet die hundertste Aufnahme nach denselben Maßstäben wie die erste. Was sie nicht kann: den Menschen einschätzen, der vor uns sitzt. Sie kennt weder Ihre familiäre Vorbelastung noch den Umstand, dass eine bestimmte Stelle seit einigen Wochen juckt oder blutet. Auch typische Fehlerquellen bleiben – schlecht beleuchtete oder unscharfe Aufnahmen, ungewöhnliche Lokalisationen und Formen, die in den Trainingsdaten selten vertreten waren.
Was die Studienlage sagt: Untersuchungen zur KI-gestützten Melanomdiagnostik zeigen den größten Nutzen dort, wo Software und ärztliche Beurteilung zusammenwirken – nicht dort, wo eines das andere ersetzt. Zugleich weisen systematische Auswertungen darauf hin, dass prospektive Studien unter Alltagsbedingungen deutlich seltener sind als Untersuchungen an vorbereiteten Bilddatensätzen. Wir behandeln die KI-Auswertung deshalb als das, was sie ist: ein zusätzliches Werkzeug in ärztlicher Hand.
Was mit Ihren Aufnahmen geschieht: Die Bilder gehören zu Ihrer Patientenakte und werden wie jeder andere Befund behandelt. Sie dienen dem Vergleich bei Ihren Folgeterminen. Ob ein Total Body Mapping für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam – es ist eine Ergänzung der Hautkrebsvorsorge, keine Voraussetzung dafür.
Vorteile des Total Body Mapping
Erkennung neuer und sich verändernder Hautstellen
Da viele bösartige Hauttumoren auf zuvor unauffälliger Haut entstehen, ist die frühzeitige Identifikation neuer Pigmentflecken besonders wichtig.
Weniger unnötige Eingriffe
Verdächtige Veränderungen können besser objektiv eingeschätzt werden. Das senkt das Risiko, unauffällige Muttermale vorsorglich entfernen zu müssen.
Effiziente und gründliche Untersuchung
Der Ablauf ist zeitsparend und gleichzeitig umfassend: Die gesamte Hautoberfläche wird in einem definierten Aufnahmeraster erfasst, statt Areal für Areal einzeln beurteilt zu werden.
Eine Auswertung, die nicht ermüdet
Die Software bewertet die hundertste Aufnahme nach denselben Maßstäben wie die erste und übersieht keine Stelle, weil der Termin voll war. Sie liefert einen Einschätzungswert, keine Diagnose – die Beurteilung bleibt ärztlich.
Unsere Ärztinnen und Ärzte






Der Ablauf in der Praxis
So läuft die Hautkrebsvorsorge in der Hamburg Dermatologie ab
Für eine gründliche Hautkrebsvorsorge nehmen wir uns ausreichend Zeit. Die Untersuchung erfolgt strukturiert und wird individuell an Ihren Hautbefund angepasst.
Anamnese und Risikoeinschätzung
Zu Beginn besprechen wir Ihre Krankengeschichte, mögliche Risikofaktoren und auffällige Hautveränderungen. Vorbefunde können Sie gerne mitbringen oder uns vorab zukommen lassen.
Systematische Untersuchung der Haut
Anschließend untersuchen wir Ihre Haut von Kopf bis Fuß sorgfältig auf Muttermale, Pigmentflecken und andere auffällige Hautveränderungen mithilfe eines Dermatoskops.
Digitale Dokumentation
Wir ergänzen die Untersuchung durch eine KI-gestützte Videodermatoskopie oder auf Wunsch durch ein Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. Die Software unterstützt Beurteilung und Verlaufskontrolle; die endgültige Beurteilung des Befundes bleibt ärztlich.
Befundbesprechung und weiteres Vorgehen
Abschließend besprechen wir den Befund und empfehlen bei Bedarf Kontrollintervalle oder weitere diagnostische Schritte. Bei verdächtigen Hautveränderungen beraten wir Sie außerdem über die nächsten sinnvollen Schritte. Je nach Befund kann hierzu beispielsweise eine Gewebeprobe oder eine operative Entfernung gehören.
Bestimmte und erwiesenermaßen gutartige Hautveränderungen können wir auf Wunsch zudem mit modernen Laserbehandlungen entfernen.
- Termin buchen

Jetzt Wunschtermin vereinbaren
Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
Mo-Fr 08-19 Uhr
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960So können Sie selbst zur Hautkrebsvorsorge beitragen
Neben der regelmäßigen Hautkrebsvorsorge beim Dermatologen spielt auch die eigene Aufmerksamkeit eine wichtige Rolle. Wenn Sie oder Ihr Partner Ihre Haut in regelmäßigen Abständen betrachten, fallen neue oder veränderte Hautstellen häufig früher auf.
Als hilfreicher Anhaltspunkt für die Selbstkontrolle von Muttermalen und anderen pigmentierten Hautveränderungen bietet die sogenannte ABCDE-Regel eine erste Orientierung. Sie erfasst jedoch nicht alle Formen von Hautkrebs, sondern beschreibt typische Veränderungen, die ärztlich abgeklärt werden sollten:
Die ABCDE-Regel
Die ABCDE-Regel ist eine Merkhilfe für die eigene Kontrolle: fünf Merkmale, an denen sich ein auffälliges Muttermal von einem unauffälligen unterscheiden lässt. Trifft eines davon zu, heißt das noch nicht, dass etwas nicht stimmt – es ist ein Anlass, den Befund ärztlich beurteilen zu lassen.
A – Asymmetrie
Die eine Hälfte sieht anders aus als die andere.
B – Begrenzung
Unregelmäßige, ausgefranste oder unscharfe Ränder.
C – Color (Farbe)
Mehrere Farbtöne in einem Fleck oder eine veränderte Färbung.
D – Durchmesser
Größer als etwa fünf Millimeter oder erkennbar wachsend.
E – Entwicklung
Der Fleck hat sich über Wochen oder Monate verändert.
Weitere Warnzeichen – und wie Sie vorbeugen
Auch eine Hautstelle, die über mehrere Wochen nicht abheilt, wiederholt blutet, verkrustet, rauer wird oder sich knotig verändert, sollte dermatologisch untersucht werden.
Darüber hinaus können einige Maßnahmen dazu beitragen, das Risiko für UV-bedingte Hautschäden zu reduzieren:
- intensive Sonneneinstrahlung möglichst meiden
- Sonnenbrände vermeiden
- Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden
- schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
- Solarien meiden
- neue oder auffällige Hautveränderungen zeitnah ärztlich untersuchen lassen
Die Fitzpatrick-Hauttypen – wie empfindlich ist Ihre Haut?
Wie empfindlich Ihre Haut auf UV-Strahlung reagiert, hängt von genetischen Faktoren, Hautfarbe, Bräunungsfähigkeit und Neigung zu Sonnenbrand ab. Die Fitzpatrick-Skala teilt diese Empfindlichkeit in sechs Typen ein. Je niedriger der Typ, desto sorgfältiger sollte der Sonnenschutz ausfallen – und desto eher lohnt sich eine regelmäßige Vorsorge.
| Hauttyp | Reaktion auf Sonne | Typisch für |
|---|---|---|
| Hauttyp I – sehr helle Haut | immer Sonnenbrand, nie Bräunung | sehr helle Haut, blondes Haar, blaue Augen |
| Hauttyp II – helle Haut | immer Sonnenbrand, langsame Bräunung | helle Haut, blondes bis hellbraunes Haar, blaue bis grüne Augen |
| Hauttyp III – helle bis mittlere Haut | manchmal Sonnenbrand, durchschnittliche Bräunung | helle bis mittlere Haut, dunkelblondes bis braunes Haar, braune Augen |
| Hauttyp IV – mittlere Haut | selten Sonnenbrand, leichte Bräunung | mittlere Haut, dunkelbraunes Haar, braune Augen |
| Hauttyp V – dunkle Haut | sehr selten Sonnenbrand, starke Bräunung | dunkle Haut, dunkelbraunes Haar, braune Augen |
| Hauttyp VI – sehr dunkle Haut | nie Sonnenbrand, sehr starke Bräunung | sehr dunkle Haut, schwarzes Haar, dunkle Augen |
Die Einteilung nach Fitzpatrick hilft dabei, das eigene Risiko für Sonnenschäden und Hautkrebs einzuordnen und den Umgang mit Sonne daran auszurichten. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung: Auch bei dunklen Hauttypen kommt Hautkrebs vor, er wird dort nur häufiger spät entdeckt.
Hautkrebsvorsorge: Warum Hamburg Dermatologie?
In der Hamburg Dermatologie verbinden wir moderne Diagnostik mit einer sorgfältigen ärztlichen Untersuchung. Dabei werden wir unterstützt von modernsten Technologien wie digitaler Videodermatoskopie oder Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. So werden auffällige Hautveränderungen dokumentiert und können über einen längeren Zeitraum in der Entwicklung beobachtet werden.
Ebenso wichtig ist uns die persönliche Betreuung. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, erklären die Untersuchungsergebnisse verständlich und begleiten Sie in einer angenehmen Atmosphäre mit festen Ansprechpartnern und einem empathischen Praxisteam. Unsere Praxis am Großen Burstah 31 liegt zentral in der Hamburger Innenstadt, wodurch sich Ihre Hautkrebsvorsorge unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Weißer und schwarzer Hautkrebs – wo liegt der Unterschied?
Der Begriff Hautkrebs fasst mehrere Erkrankungen zusammen, die sich in Häufigkeit, Aussehen und Verlauf deutlich unterscheiden.
Weißer Hautkrebs ist die mit Abstand häufigste Form. Dazu zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Beide entstehen überwiegend auf Hautarealen, die über Jahrzehnte viel Sonne abbekommen haben – Stirn, Nase, Ohren, Kopfhaut, Unterarme und Handrücken. Sie wachsen meist langsam und bilden nur selten Absiedlungen. Vorstufen sind die aktinischen Keratosen: raue, schuppende Stellen, die sich oft eher ertasten als sehen lassen.
Schwarzer Hautkrebs – das maligne Melanom – ist seltener, kann sich aber früher im Körper ausbreiten. Er entsteht aus pigmentbildenden Zellen und kann auf einem bestehenden Muttermal ebenso auftreten wie auf zuvor unauffälliger Haut. Deshalb ist der Vergleich über die Zeit so wichtig: Nicht die einzelne Aufnahme ist entscheidend, sondern die Veränderung.
Welche Form vorliegt, lässt sich nicht am Bildschirm und nicht nach einer Beschreibung entscheiden. Auffällige Stellen gehören angesehen – und bei unklarem Befund feingeweblich untersucht.
Wie häufig ist Hautkrebs – und was bringt Früherkennung?
Das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut weist für 2023 rund 27.430 Neuerkrankungen am malignen Melanom in Deutschland aus – 13.470 bei Männern und 12.960 bei Frauen. Im selben Jahr starben 1.851 Männer und 1.318 Frauen daran. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren für Männer und 64 Jahren für Frauen, doch das Melanom trifft auch deutlich jüngere Menschen.
Die entscheidende Zahl ist eine andere: Die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei 96 Prozent für Frauen und 94 Prozent für Männer. Das Melanom gehört damit zu den Krebserkrankungen mit der besten Prognose – aber nur, weil rund 67 Prozent aller Melanome in einem frühen Stadium entdeckt werden. Genau das ist die Aufgabe der Vorsorge: den Befund zu finden, solange er noch dünn und örtlich begrenzt ist.
Für den weißen Hautkrebs – Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom – liegen die Fallzahlen noch deutlich höher. Er streut selten, wächst aber örtlich zerstörend und wird umso aufwendiger zu entfernen, je länger er unbemerkt bleibt.
Gesetzliches Screening und private Vorsorge – der Unterschied
Die Hamburg Dermatologie ist eine rein privatärztliche Praxis. Wir rechnen ausschließlich nach der Gebührenordnung für Ärzte ab und nicht über die gesetzliche Krankenversicherung. Das gesetzliche Hautkrebsscreening können wir deshalb nicht erbringen – es ist an die kassenärztliche Versorgung gebunden.
Zur Einordnung: Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebsscreening. Die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses beschreibt es als standardisierte Ganzkörperinspektion, die mit bloßem Auge durchgeführt wird. Ein Auflichtmikroskop gehört nicht zum vorgeschriebenen Umfang. Diese Leistung erhalten Sie in einer Praxis mit Kassenzulassung.
Unsere Untersuchung ist eine andere: Die Dermatoskopie gehört bei uns zu jeder Hautkrebsvorsorge in Hamburg, ergänzt um eine digitale Videodermatoskopie und auf Wunsch um ein Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. Wir nehmen uns 30 bis 45 Minuten Zeit und dokumentieren den Befund so, dass er beim nächsten Termin vergleichbar ist.
Auch gesetzlich Versicherte können diese Untersuchung bei uns in Anspruch nehmen – als Selbstzahler, mit vorheriger Angabe der Kosten. Eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist damit nicht verbunden.
Viele unserer Patientinnen und Patienten sind gesetzlich versichert und kommen bewusst als Selbstzahler zu uns, weil sie die ausführliche Untersuchung, die Zeit im Gespräch und die persönliche Betreuung einer Privatpraxis schätzen.
Hautkrebsvorsorge in Hamburg – Ihr Termin in der Hamburg Dermatologie
Veränderte Muttermale oder andere auffällige Hautstellen bedeuten nicht automatisch Hautkrebs. Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge ermöglicht jedoch eine sorgfältige dermatologische Beurteilung und schafft frühzeitig Klarheit über das weitere Vorgehen.
Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Untersuchung, beraten Sie individuell und setzen moderne diagnostische Verfahren gezielt dort ein, wo sie einen zusätzlichen Nutzen bieten. Vereinbaren Sie Ihren Termin zur Hautkrebsvorsorge in der Hamburg Dermatologie – online oder telefonisch unter 040 298138960.
Was die Hautkrebsvorsorge kostet
Was Ihre Untersuchung kostet, sagen wir Ihnen vor dem Termin – abhängig davon, welchen Umfang Sie wählen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte. Zwei Umfänge stehen zur Wahl:
Vorsorge mit Videodermatoskopie
Die vollständige Untersuchung der Haut einschließlich Auflichtmikroskopie und digitaler Videodermatoskopie. Auffällige Male werden vergrößert erfasst und so dokumentiert, dass sie beim nächsten Termin vergleichbar sind.
Zusätzlich mit Total Body Mapping
Ergänzend die vollständige Kartierung der Hautoberfläche mit dem FotoFinder ATBM Master. Sinnvoll bei vielen oder atypischen Malen und immer dann, wenn Veränderungen über Jahre verglichen werden sollen.
Was Ihre Versicherung übernimmt
Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel ganz oder teilweise; Beihilfestellen ebenso. Gesetzlich Versicherte können die Untersuchung als Selbstzahler in Anspruch nehmen – eine Erstattung durch die gesetzliche Kasse ist nicht vorgesehen.
Kommt während der Untersuchung ein Befund hinzu, der abgeklärt werden muss, besprechen wir die weiteren Schritte und deren Kosten, bevor etwas geschieht.
Sicherheit, Grenzen und realistische Erwartungen
Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge kann Hautkrebs nicht verhindern. Sie soll dazu beitragen, verdächtige Hautveränderungen möglichst früh zu entdecken. Dadurch bestehen häufig bessere Behandlungsmöglichkeiten.
Eine Garantie, dass jede Hautveränderung frühzeitig erkannt wird, gibt es dennoch nicht. Deshalb bleiben regelmäßige Kontrolluntersuchungen und die eigene Beobachtung der Haut wichtig. Lässt sich ein Befund nicht eindeutig beurteilen, kann zur weiteren Abklärung eine Gewebeprobe oder operative Entfernung sinnvoll sein.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Praxisimpressionen
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






Häufige Fragen zur Hautkrebsvorsorge
Was uns zur Hautkrebsvorsorge am häufigsten gefragt wird.
Wie oft sollte ich zur Hautkrebsvorsorge gehen?
Wie häufig eine Hautkrebsvorsorge sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem persönlichen Hautkrebsrisiko. Wir empfehlen, die Haut jährlich ärztlich untersuchen zu lassen – bei Auffälligkeiten oder Hautkrebs können auch kürzere Intervalle sinnvoll sein.
Ist eine Hautkrebsvorsorge schmerzhaft?
Nein. Die Untersuchung erfolgt vollständig äußerlich und ist nichtinvasiv. Sollte eine Hautveränderung weiter abgeklärt werden müssen, kann in einem separaten Termin eine Gewebeprobe oder eine operative Entfernung sinnvoll sein.
Für wen ist das Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master sinnvoll?
Das ergänzende Verfahren kann insbesondere bei vielen Muttermalen, familiärer Vorbelastung oder einem erhöhten Hautkrebsrisiko hilfreich sein. Durch die digitale Ganzkörperdokumentation lassen sich Hautveränderungen bei späteren Untersuchungen strukturiert miteinander vergleichen. Auch beim Wunsch nach einer besonders strukturierten Verlaufskontrolle kann das Total Body Mapping eingesetzt werden.
Kann KI Hautkrebs erkennen?
KI kann die Beurteilung und die Verlaufskontrolle von Hautveränderungen unterstützen. Die medizinische Beurteilung und Diagnose erfolgen jedoch immer durch unser Ärzteteam. Künstliche Intelligenz ergänzt die Hautkrebsvorsorge in unserer Praxis, ersetzt sie aber nicht.
Was kostet eine Hautkrebsvorsorge?
Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Untersuchung und den eingesetzten diagnostischen Verfahren – die Vorsorge mit Videodermatoskopie allein oder ergänzt um das Total Body Mapping mit dem FotoFinder ATBM Master. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); den Betrag nennen wir Ihnen vor dem Termin. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel ganz oder teilweise.
Kann ich einen Termin zur Hautkrebsvorsorge online buchen?
Ja. Termine für die reguläre Hautkrebsvorsorge in Hamburg können Sie bequem online oder telefonisch vereinbaren.
Ab welchem Alter ist eine Hautkrebsvorsorge sinnvoll?
Einen festen Startpunkt gibt es nicht. Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Screening. Sinnvoll kann die Untersuchung deutlich früher sein – etwa bei hellem Hauttyp, vielen Muttermalen, familiärer Vorbelastung oder auffälligen Hautstellen. Entscheidend ist das persönliche Risiko, nicht das Geburtsjahr.
Ab welchem Alter ist eine Hautkrebsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll?
Eine routinemäßige Vorsorge wie bei Erwachsenen ist im Kindesalter nicht üblich. Vorstellen sollten Sie Ihr Kind aber, wenn ein Muttermal sich verändert, ungewöhnlich aussieht, blutet oder juckt, wenn sehr viele Male vorhanden sind oder wenn ein angeborenes großes Mal besteht. Auch eine familiäre Häufung von Melanomen ist ein Grund, früher zu beginnen. Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das spätere Hautkrebsrisiko – konsequenter Sonnenschutz ist in diesem Alter die wirksamste Vorsorge.
Kann ich die Hautkrebsvorsorge in der Schwangerschaft wahrnehmen?
Ja. Die Untersuchung ist rein optisch – Auflichtmikroskopie und Fotodokumentation kommen ohne Strahlung, Kontrastmittel oder Medikamente aus und sind in der Schwangerschaft uneingeschränkt möglich. Sie ist sogar besonders sinnvoll: Hormonelle Veränderungen können Muttermale dunkler oder größer erscheinen lassen. Solche Veränderungen sind meist harmlos, lassen sich aber nur durch eine Untersuchung von einem echten Befund unterscheiden. Ist eine Gewebeprobe nötig, ist auch die in örtlicher Betäubung möglich.
Ist Hautkrebsvorsorge dasselbe wie ein Hautkrebs-Screening?
Im Kern ja: Beide Begriffe meinen die Untersuchung der gesamten Haut auf verdächtige Veränderungen. „Hautkrebs-Screening“ bezeichnet meist die gesetzliche Früherkennung ab 35 mit bloßem Auge und Lupe. Unsere Hautkrebsvorsorge geht darüber hinaus: Auflichtmikroskopie aller Muttermale, auf Wunsch digitale Dokumentation mit Videodermatoskopie und Total Body Mapping – so werden Veränderungen über die Jahre vergleichbar.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Belege zu Früherkennung, Risikofaktoren und Selbstuntersuchung:
- Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, herausgegeben von Deutscher Krebsgesellschaft, Deutscher Krebshilfe und AWMF: leitlinienprogramm-onkologie.de
- Bundesamt für Strahlenschutz, UV-Strahlung als Risikofaktor für Hautkrebs und Empfehlungen zum Sonnenschutz: bfs.de
- Krutmann J, Bouloc A, Sore G, Bernard BA, Passeron T. The skin aging exposome. Journal of Dermatological Science 2017;85(3):152–161. PubMed 27720464
- Gemeinsamer Bundesausschuss, Krebsfrüherkennungs-Richtlinie – Hautkrebs-Screening: g-ba.de
- Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut, Malignes Melanom der Haut – Neuerkrankungen, Sterbefälle und Überlebensraten, Datenstand 2023: krebsdaten.de
- Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums, Hautkrebs-Früherkennung: krebsinformationsdienst.de
- Zur KI-gestützten Diagnostik: Laiouar-Pedari S, Kühn A, Wies C et al. Prospective Evidence on Artificial Intelligence-Assisted Melanoma Diagnostics: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Dermatology, 05/2026. PMC13019344
- Zur Ganzkörperfotografie: Soyer HP, Jayasinghe D, Rodriguez-Acevedo AJ et al. 3D Total-Body Photography in Patients at High Risk for Melanoma: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatology, 05/2025. PMC11947971
- Hornung A, Steeb T, Wessely A et al. The Value of Total Body Photography for the Early Detection of Melanoma: A Systematic Review. International Journal of Environmental Research and Public Health, 02/2021. PMC7916771
Weitere Themen
Muttermal entfernen
Auffällige Pigmentmale beurteilen, schonend entfernen und untersuchen lassen.
Hautanalyse
Die apparative Bestandsaufnahme Ihrer Haut. Wir betrachten Pigment, Gefäße und Struktur getrennt.
Aktinische Keratosen
Frühe Sonnenschäden der Haut erkennen und behandeln, bevor daraus mehr wird.
Ästhetik-Behandlungen ab 60+
Gesunde Haut und Struktur: was auch in diesem Lebensabschnitt gut wirkt.
Trockene Haut im Winter
Heizungsluft, Spannen und Juckreiz: was der Haut in der kalten Jahreszeit hilft.
Rosacea
Gerötete Haut, sichtbare Äderchen und Schübe gezielt behandeln und langfristig beruhigen.
Sonnenbrand
Was nach einem Sonnenbrand hilft und warum jeder einzelne zählt.
Hautcheck nach dem Urlaub
Nach intensiver Sonne lohnt sich ein Blick auf Muttermale und neue Hautveränderungen.
Sonnenschutz
Der wirksamste Schutz vor Hautalterung und Hautkrebs, richtig angewendet.
