040 298138960 Termin buchen Anfahrt English Instagram
Zum Inhalt springen
Haarausfall
Seborrhoisches
Ekzem

Schuppen, Rötung, Juckreiz – an Kopfhaut, Gesicht und Brust

Termin buchen

Seborrhoisches Ekzem behandeln in Hamburg

Gelbliche, fettige Schuppen auf geröteter Haut – an der Kopfhaut, in den Augenbrauen, neben den Nasenflügeln, hinter den Ohren, manchmal auf der Brust. Es juckt, es kommt in Schüben, und es kommt wieder, wenn man es nicht kennt. Das seborrhoische Ekzem ist eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt – und eine der am häufigsten falsch behandelten, weil es aussieht wie trockene Haut und das Gegenteil davon ist.

Denn die Haut ist hier nicht zu trocken, sondern zu fettig. In den talgreichen Zonen des Körpers vermehrt sich ein Hefepilz, der auf jeder Haut lebt – und bei manchen Menschen reagiert die Haut darauf mit Entzündung. Fettende Pflege kann die Entzündung deshalb verstärken. Wer das weiß, bekommt die Haut gut in den Griff.

Kurz erklärt: Das seborrhoische Ekzem ist eine chronische, nicht ansteckende Entzündung der talgdrüsenreichen Haut. Es ist gut behandelbar, aber nicht heilbar – das Ziel ist ein ruhiges Hautbild mit wenigen, milden Schüben.

In der Hamburg Dermatologie behandeln wir das seborrhoische Ekzem an Kopfhaut, Gesicht und Körper. Die Kopfhaut sehen wir in der Haarsprechstunde besonders oft – weil dort das Ekzem häufig für Schuppen gehalten wird, bis es juckt.

Seborrhoisches Ekzem – auf einen Blick
Was es ist
chronische, schubweise Entzündung der talgdrüsenreichen Haut; nicht ansteckend
Wo
Kopfhaut, Haaransatz, Augenbrauen, Nasenflügel, Ohren, Bartbereich, Brustmitte, Rücken
Typische Zeichen
gelbliche, fettige Schuppen auf geröteter Haut; Juckreiz; bei Männern häufiger
Auslöser
Hefepilze der Gattung Malassezia, Talg, individuelle Reaktion; verstärkt durch Stress, Winter, Erkrankungen
Diagnose
Blickdiagnose mit Dermatoskop; bei unklarem Bild Abstrich oder Probe
Behandlung
pilzhemmende Wirkstoffe, kurzzeitig entzündungshemmende Cremes, Schuppenlöser, angepasste Pflege
Verlauf
chronisch mit Schüben – Erhaltungstherapie hält die Haut ruhig
Was es nicht ist
keine mangelnde Hygiene, keine Allergie, keine Folge von Ernährung

Woher das seborrhoische Ekzem kommt

Auf jeder menschlichen Haut leben Hefepilze der Gattung Malassezia. Sie ernähren sich von Hautfett und sind dort am dichtesten, wo Talgdrüsen am dichtesten sind: Kopfhaut, Mitte des Gesichts, Brust. Bei den meisten Menschen bleibt das folgenlos. Bei manchen reagiert die Haut auf die Abbauprodukte des Pilzes mit einer Entzündung – das ist das seborrhoische Ekzem.

Warum die einen reagieren und die anderen nicht, ist nicht vollständig geklärt. Sicher ist: Es liegt nicht an mangelnder Hygiene, nicht an einer Allergie und nicht an der Ernährung. Es hat mit der Veranlagung zu tun, mit der Talgproduktion (deshalb Männer häufiger und deshalb in der Pubertät beginnend) und mit dem Immunsystem der Haut.

Was Schübe auslöst, ist dagegen gut bekannt: Stress, Schlafmangel, die trockene Heizungsluft des Winters, Alkohol, fettende Pflegeprodukte – und bestimmte Erkrankungen, bei denen das Ekzem auffallend häufig und ausgeprägt ist, etwa neurologische Erkrankungen oder eine geschwächte Abwehr. Ein plötzlich schweres seborrhoisches Ekzem bei einem Erwachsenen ist deshalb ein Befund, den wir in unserer Hamburger Praxis ernst nehmen und einordnen.

Wie es aussieht – und was es nicht ist

Das Bild ist typisch: gelbliche bis weißliche, oft fettig glänzende Schuppen auf leicht geröteter Haut, scharf oder unscharf begrenzt, an den Stellen, an denen Talgdrüsen sitzen. An der Kopfhaut zeigt es sich als hartnäckige Schuppen mit Rötung und Juckreiz, im Gesicht als Rötung und Schuppung in den Falten neben der Nase, in den Augenbrauen und am Haaransatz, am Körper als rundliche, rötlich-schuppende Flecken über dem Brustbein.

Verwechselt wird es regelmäßig – und die Unterscheidung entscheidet über die Behandlung.

  • Kopfschuppen. Die mildeste Form desselben Vorgangs: Schuppen ohne Rötung und Entzündung. Der Übergang ist fließend; sobald es rot wird und juckt, ist es ein Ekzem.
  • Schuppenflechte (Psoriasis). Silbrig-weiße, trockene, dicke Schuppen auf kräftig roten, scharf begrenzten Herden – an der Kopfhaut oft über den Haaransatz hinaus. Beides kann gleichzeitig vorkommen; Ärztinnen nennen das Sebopsoriasis.
  • Rosacea. Flächige Rötung der Wangen und Nase, oft mit sichtbaren Äderchen, aber ohne die fettigen Schuppen. Auch hier: beides zusammen ist nicht selten.
  • Kontaktekzem. Rötung und Schuppung dort, wo ein Stoff die Haut berührt hat – Haarfärbemittel, Brillengestell, Kosmetik. Die Verteilung verrät es.
  • Neurodermitis. Trockene, juckende Haut in den Beugen, oft seit der Kindheit. Seborrhoisches Ekzem und Neurodermitis schließen sich nicht aus.
  • Kopfgneis bei Säuglingen. Dieselbe Erkrankung in den ersten Lebensmonaten – harmlos, meist von selbst vorüber, und eine andere Behandlung.
Fallbesprechung im Team, im Hintergrund ein vergrößertes Hautbild auf dem Monitor

Was unsere Patientinnen und Patienten sagen

Gepostet auf Google Google
Claudius Lorenz profile picture
Claudius Lorenz
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Sehr sympathische und zuvorkommende Privatpraxis, Ärztliche Behandlung sehr gut, allerdings immer mal wieder Wechsel im Ärzteteam
Gepostet auf Google Google
George Clooney profile picture
George Clooney
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Bestes Aufgehoben. Schöne Praxis, großes Spektrum an Ästhetischen Behandlungen und besonders kompetentes Personal. Immer gerne wieder.
Gepostet auf Google Google
Oliver Babel profile picture
Oliver Babel
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Kompetentes und freundliches Team: Ich habe nach Feststellung meines Problems eine gute Beratung bekommen. Vielen Dank!
Gepostet auf Google Google
Sophia Saatt profile picture
Sophia Saatt
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich bin bei Frau Dr. Wiebels seit meinem 15. Lebensjahr wegen jeglicher Hautbelange und habe mich immer gut aufgehoben und behandelt gefühlt. Mit 18 Jahren habe ich mir die Lippen bei Frau Dr. Wiebels unterspritzen lassen und war seit dem nie irgendwo anders. Ich bin jetzt fast 28 und meine Lippen sahen immer toll aus. Kein Material ist je gewandert und ich musste auch nie etwas auflösen lassen. Sie hat ein tolles Auge für Ästhetik, man wird gut beraten und betreut und es werden hochwertige Produkte genutzt. Teilweise musste ich 4 Jahre lang nicht zum Nachspritzen kommen. Nochmal ein großes Danke für die tolle Arbeit über die Jahre!
Gepostet auf Google Google
Luca Behr profile picture
Luca Behr
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich fühle mich hier sehr gut behandelt und aufgehoben.
Gepostet auf Google Google
Reemo profile picture
Reemo
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Absolute Empfehlung! Super freundliches Team, man wird direkt herzlich empfangen und fühlt sich sofort wohl. Kaum Wartezeit und auch der Arzt nimmt sich Zeit und ist sehr kompetent. So wünscht man sich eine Praxis!
Gepostet auf Google Google
Mark Mortega profile picture
Mark Mortega
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Location 100% Empfang 150% Medizinische Beratung 5 von 5 Behandlung 5 von 5 Behandlungserfolg 5 von 5 Wäre es ein Restaurant, wäre ich jede Woche da :)
Gepostet auf Google Google
Michael Booz profile picture
Michael Booz
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich bin seit mehreren Jahren Patient und kann die Praxis uneingeschränkt empfehlen. Fachliche Kompetenz: Das ganze Team nimmt sich ausreichend Zeit für eine gründliche Untersuchung und erklärt alle Befunde verständlich und ausführlich. Die Diagnosen sind präzise, und die vorgeschlagenen Behandlungen zeigen schnell Erfolg. Menschlich und einfühlsam: Besonders schätze ich die freundliche und einfühlsame Art. Man fühlt sich gut aufgehoben und ernst genommen. Alle Fragen werden geduldig beantwortet. Praxisorganisation: Die Terminvergabe funktioniert reibungslos, und die Wartezeiten sind angemessen. Das Praxisteam ist stets freundlich und professionell. Fazit: Ein Dermatologe Team, dem man vertrauen kann. Ich bin mit der Behandlung und Betreuung rundum zufrieden und kann die Praxis jedem wärmstens empfehlen! Gruss Michael

Vorteile auf einen Blick

Die richtige Diagnose

Schuppen, Ekzem, Psoriasis, Kontaktallergie – vier Ursachen, vier Behandlungen. Das Dermatoskop und der geübte Blick unterscheiden sie in Minuten.

Wirkstoffe, die es in der Drogerie nicht gibt

Pilzhemmende und entzündungsbremsende Wirkstoffe in der Stärke, die ein Schub braucht – verschreibungspflichtig und gezielt dosiert.

Ein Plan für die Zeit danach

Seborrhoisches Ekzem behandeln in Hamburg heißt für uns: Der Schub ist das kleinere Problem. Der Plan für die ruhige Zeit entscheidet, ob er wiederkommt.

Kopfhaut und Haare im Blick

In der Haarsprechstunde sehen wir Kopfhaut und Haarwurzeln zusammen – ein Ekzem, das lange juckt, geht am Haar nicht spurlos vorbei.

Ehrlichkeit

Heilen können wir das seborrhoische Ekzem nicht. Wer das verspricht, hat es nicht verstanden. Ruhig halten können wir es – bei fast allen.

Keine Wartezeit auf die richtige Therapie

Als Privatpraxis vergeben wir Termine kurzfristig. Ein Schub muss nicht sechs Wochen auf einen Termin warten.

Schuppen, seborrhoisches Ekzem oder Psoriasis?

Drei Diagnosen, die an der Kopfhaut oft verwechselt werden – mit drei verschiedenen Behandlungen.

MerkmalKopfschuppenSeborrhoisches EkzemKopfhaut-Psoriasis
Schuppenfein, weiß, trocken oder fettiggelblich, fettig, haftendsilbrig-weiß, dick, trocken
Rötungkeineleicht bis deutlich, unscharf begrenztkräftig, scharf begrenzt
Juckreizgeringmeist vorhandenhäufig, oft stark
Ausdehnungganze KopfhautKopfhaut, Haaransatz, Gesicht, BrustHerde, oft über den Haaransatz hinaus; Ellenbogen, Knie, Nägel
Behandlungpilzhemmendes Shampoopilzhemmend plus entzündungshemmend, Erhaltungentzündungshemmend, Vitamin-D-Abkömmlinge, ggf. innerlich
Verlaufmeist mild, wechselndchronisch, schubweisechronisch, schubweise

Unsere Ärztinnen und Ärzte

Simon Deymann
Simon Deymann

Simon Deymann

Zur Vita
Dr. med. Inka Naumann
Dr. med. Inka Naumann

Dr. med. Inka Naumann

Zur Vita
Friederike Sorg-Szabo
Friederike Sorg-Szabo

Friederike Sorg-Szabo

Zur Vita
Luka Lomb
Luka Lomb

Luka Lomb

Zur Vita

Ablauf der Behandlung in der Hamburg Dermatologie

Vom ersten Blick bis zum Plan für die ruhige Zeit – meist in zwei Terminen.

  1. Gespräch

    Seit wann, wo, in welchen Schüben? Was wurde bisher probiert, was hat geholfen, was nicht? Welche Pflege, welche Medikamente, welche Belastungen? Und: Gibt es Beschwerden, die über die Haut hinausgehen?

  2. Untersuchung

    Seborrhoisches Ekzem behandeln in Hamburg beginnt bei uns mit der Untersuchung: Kopfhaut, Gesicht und Körper mit dem Dermatoskop. Die Verteilung und die Art der Schuppen unterscheiden das seborrhoische Ekzem von Psoriasis, Rosacea und Kontaktekzem. Bei unklarem Bild eine kleine Probe oder ein Abstrich.

  3. Den Schub behandeln

    Pilzhemmende Wirkstoffe als Creme, Lösung oder Shampoo, dazu für wenige Tage bis zwei Wochen ein entzündungshemmender Wirkstoff – an der Kopfhaut als Lösung oder Schaum, im Gesicht als leichte Creme. Dicke Schuppen lösen wir vorher mit einem Schuppenlöser.

  4. Kontrolle nach vier bis sechs Wochen

    Ist die Haut ruhig, beginnt die Erhaltung. Ist sie es nicht, prüfen wir die Diagnose und die Anwendung – das Meiste scheitert an der Anwendung, nicht am Wirkstoff.

  5. Erhaltung

    Ein pilzhemmendes Shampoo ein- bis zweimal die Woche, im Gesicht eine leichte, nicht fettende Pflege, bei Bedarf ein entzündungsbremsender Wirkstoff ohne Kortison in Abständen. Das hält die meisten schubfrei.

Behandlungssituation in der Hamburg Dermatologie

Jetzt Wunschtermin vereinbaren

Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.

Mo-Fr 08-19 Uhr

Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler

040 298138960

Wann wir nicht behandeln – oder anders

Das seborrhoische Ekzem selbst ist immer behandelbar. Es gibt aber Situationen, in denen wir erst etwas anderes tun oder anders vorgehen.

  • Bei unklarem Befund. Wenn Rötung und Schuppung nicht ins Bild passen – ungewöhnliche Stellen, fehlendes Ansprechen auf die Therapie –, klären wir zuerst, ob es wirklich ein seborrhoisches Ekzem ist. Eine Gewebeprobe dauert Minuten und schützt vor monatelanger falscher Behandlung.
  • Bei einem schweren, plötzlich beginnenden Ekzem. Dann suchen wir nach dem, was dahintersteckt, bevor wir die Haut behandeln. Das Ekzem kann das erste Zeichen einer inneren Erkrankung sein.
  • Bei Säuglingen. Kopfgneis braucht meist keine Behandlung außer Geduld und Öl. Kortison und pilzhemmende Mittel gehören hier nicht hin.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit wählen wir die Wirkstoffe aus, die dann sicher sind – es gibt sie, aber nicht alle.
  • Dauerhaft mit Kortison behandeln wir nicht. Es ist das schnellste Mittel im Schub und das falsche für die Erhaltung; die Haut wird dünn und das Ekzem kommt stärker zurück.

Die Behandlung im Einzelnen

Wenn wir ein seborrhoisches Ekzem in Hamburg behandeln, hat die Therapie zwei Ziele, die nacheinander kommen: den Schub beenden und die Haut ruhig halten. Für beides gibt es gut belegte Wirkstoffe – die Kunst liegt in der Kombination und in der Dauer.

Pilzhemmende Wirkstoffe (Antimykotika). Sie senken die Zahl der Malassezia-Hefen und nehmen der Entzündung die Grundlage. Als Shampoo für die Kopfhaut, als Creme oder Gel für Gesicht und Körper. Sie sind die Basis der Behandlung und die Basis der Erhaltung; ihre Wirksamkeit ist in systematischen Übersichten gut belegt.

Entzündungshemmende Wirkstoffe. Kortisonhaltige Lösungen und Cremes beruhigen einen Schub innerhalb von Tagen – und gehören nur in den Schub, nicht in die Dauertherapie. Für die Erhaltung und für empfindliche Areale wie das Gesicht gibt es Wirkstoffe, die die Entzündung ohne Kortison bremsen; sie wirken langsamer, dafür ohne die Nebenwirkungen an der Haut.

Schuppenlöser. Dicke, haftende Schuppen an der Kopfhaut verhindern, dass Wirkstoffe die Haut erreichen. Salicylsäure- oder harnstoffhaltige Lösungen über Nacht lösen sie – dann wirkt der Rest.

Was wir selten brauchen: Tabletten. Bei sehr ausgedehntem oder hartnäckigem Ekzem gibt es innerliche Wirkstoffe; die Studienlage dazu ist dünn, und wir setzen sie erst ein, wenn die äußerliche Therapie richtig angewendet nicht reicht.

Pflege und Alltag

Die Pflege entscheidet über die ruhige Zeit – und der häufigste Fehler ist, die Haut für trocken zu halten. Sie ist es nicht. Fettende Cremes, Öle und reichhaltige Pflege verschlimmern das seborrhoische Ekzem, weil sie den Hefen Nahrung geben.

Richtig ist: milde, nicht fettende Reinigung; leichte, wasserbasierte Pflege im Gesicht; an der Kopfhaut das pilzhemmende Shampoo in der Erhaltung, dazwischen ein mildes; Bart und Haaransatz nicht vergessen. Sonnenlicht hilft vielen – Solarium ist keine Therapie. Und was den Schub auslöst, ist bei jedem anders: Wer seine Auslöser kennt, kann ihnen ausweichen.

Warum es wiederkommt – und was das bedeutet

Das seborrhoische Ekzem ist eine Veranlagung, keine Infektion. Die Hefen lassen sich reduzieren, aber nicht entfernen – sie gehören zur normalen Haut. Deshalb kommt das Ekzem zurück, wenn die Behandlung endet, und deshalb ist die Erhaltung kein Zeichen von Versagen, sondern der Plan.

Wer das akzeptiert, kommt gut zurecht: ein Shampoo ein- bis zweimal die Woche, eine passende Pflege, ein Wirkstoff für den Fall des Falles in der Schublade. Die Schübe werden seltener und milder, und die meisten unserer Hamburger Patientinnen und Patienten mit seborrhoischem Ekzem sehen uns nur noch einmal im Jahr.

Sicherheit, Grenzen und realistische Erwartungen beim seborrhoischen Ekzem

Die Behandlung des seborrhoischen Ekzems ist sicher und gut verträglich – mit zwei Grenzen, die man kennen sollte.

Keine Heilung. Die Veranlagung bleibt. Wer nach dem Schub die Erhaltung weglässt, sieht das Ekzem in Wochen bis Monaten wieder. Das ist kein Therapieversagen, sondern der Verlauf.

Kortison hat einen Preis. Im Schub unersetzlich, in der Dauer schädlich: Die Haut wird dünner, Äderchen werden sichtbar, und nach dem Absetzen kommt das Ekzem stärker zurück. Deshalb kurz, gezielt und nie im Gesicht über Wochen.

Mögliche Nebenwirkungen: Brennen und Rötung bei pilzhemmenden Mitteln (selten, meist zu Beginn), Reizung durch Schuppenlöser bei zu langer Einwirkzeit, trockene Haare durch häufiges Shampoonieren – alles behebbar durch Anpassung.

Was wir nicht anbieten: Alternativverfahren ohne Wirksamkeitsnachweis. Wer mit Diäten, Nahrungsergänzung oder Darmsanierung gegen das seborrhoische Ekzem angeht, behandelt etwas, das nicht die Ursache ist.

Unser Anspruch

Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.

Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.

Termin buchen

Medizinische Kompetenz

Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.

Individuell statt nach Schema F

Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.

Auch mal Nein

Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.

Über uns

Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.

Behandlungsraum der Hamburg Dermatologie
Wartebereich mit Sitzgruppe
Empfangsbereich der Praxis
Praxisflur der Hamburg Dermatologie
Blick in einen Behandlungsraum
Detail der Praxiseinrichtung

FAQ – Häufige Fragen zum seborrhoischen Ekzem

Ist das seborrhoische Ekzem ansteckend?

Nein. Die Hefen, die es auslösen, leben auf jeder Haut. Man kann sie nicht bekommen und nicht weitergeben – die Reaktion darauf ist Veranlagung.

Ist es heilbar?

Nein, aber gut kontrollierbar. Mit einer Erhaltungstherapie bleiben die meisten schubfrei oder haben nur milde Schübe. Wer Heilung verspricht, verspricht zu viel.

Liegt es an meiner Ernährung?

Nach allem, was belegt ist: nein. Alkohol kann Schübe verstärken, und eine ausgewogene Ernährung tut der Haut gut – aber weder Zucker noch Gluten noch Milch verursachen das seborrhoische Ekzem.

Ich habe nur Schuppen. Ist das schon ein Ekzem?

Schuppen ohne Rötung und Juckreiz sind die mildeste Form desselben Vorgangs. Sobald die Kopfhaut rot wird, juckt oder die Schuppen gelblich und fettig werden, ist es ein Ekzem – und die Behandlung eine andere als das Shampoo aus der Drogerie.

Fallen mir davon die Haare aus?

Das Ekzem selbst nicht. Aber eine lange entzündete, juckende Kopfhaut ist kein guter Boden für Haarwurzeln, und Kratzen tut sein Übriges. Wer beides hat – Ekzem und dünner werdendes Haar –, ist in unserer Hamburger Haarsprechstunde richtig, wo wir beides zusammen ansehen.

Hilft Sonne?

Vielen ja – UV-Licht bremst die Hefen und die Entzündung. Deshalb ist das Ekzem im Sommer oft besser. Solarium empfehlen wir trotzdem nicht; das Risiko für die Haut ist höher als der Nutzen.

Quellenangaben

Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:

  • Gupta AK, Versteeg SG. Topical Treatment of Facial Seborrheic Dermatitis: A Systematic Review. American Journal of Clinical Dermatology, 2017. PubMed 27804089
  • Kastarinen H, Okokon EO, Verbeek JH. Topical anti-inflammatory agents for seborrheic dermatitis of the face or scalp: summary of a Cochrane Review. JAMA Dermatology, 2015. PubMed 25629391