
Sonnenschutz: Die Haut auf die Sonnensaison vorbereiten – hautärztlicher Ratgeber
Sonnenschutz ist die wirksamste Anti-Aging-Maßnahme, die es gibt, und die wirksamste Vorsorge gegen Hautkrebs – und trotzdem die, die am schlechtesten gemacht wird. Zu wenig, zu spät, zu selten, mit dem falschen Produkt und in dem Glauben, Faktor 50 erlaube sechs Stunden Strand. Diese Seite erklärt, was Sonnenschutz leistet, wie er richtig geht – und wie Sie Ihre Haut auf die Saison vorbereiten, bevor der erste Sonnentag sie überrascht.
Die Zahlen dahinter: Ultraviolettes Licht ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für alle Formen von Hautkrebs und für etwa achtzig Prozent der sichtbaren Hautalterung – Falten, Flecken, Elastizitätsverlust. UV-B verbrennt und schädigt die Oberhaut, UV-A dringt tiefer, zerstört Kollagen und löst Lichtdermatosen aus; es kommt durch Wolken und Fensterglas und ist im März fast so stark wie im August. Die Haut hat einen eigenen Schutz – Bräune und Verdickung –, aber er braucht Wochen, um sich aufzubauen, und er entspricht am Ende einem Lichtschutzfaktor von zwei bis vier.
Kurz erklärt: Guter Sonnenschutz hat vier Bausteine: Schatten und Kleidung zuerst, Sonnencreme mit hohem Faktor und UV-A-Schutz reichlich und wiederholt, die Mittagsstunden meiden, und eine langsame Gewöhnung im Frühjahr. Für Kinder, für Menschen mit heller Haut, Lichtdermatose oder lichtempfindlich machenden Medikamenten gilt das doppelt.
In der Hamburg Dermatologie beraten wir zum Sonnenschutz, der zu Ihrer Haut, Ihrem Alltag und Ihren Medikamenten passt – und wir sehen, was fehlender Schutz anrichtet: jeden Tag, in der Hautkrebsvorsorge und in der Ästhetik.
- Reihenfolge
- Schatten und Kleidung zuerst, Sonnencreme für das, was frei bleibt; Mittagsstunden 11–15 Uhr meiden
- Faktor
- LSF 30 im Alltag, 50+ bei heller Haut, Kindern, Bergen, Wasser, Lichtdermatose; UV-A-Siegel
- Menge
- etwa 2 mg je Quadratzentimeter – für den Körper eines Erwachsenen 30–40 ml, für das Gesicht ein Teelöffel; die meisten nehmen ein Viertel
- Wann
- 20 Minuten vor der Sonne; nachcremen alle 2 Stunden und nach Schwimmen oder Schwitzen
- Gewöhnung
- ab April kurze Sonnenzeiten, langsam steigern – die Haut baut Schutz auf
- Schnee und Berge
- UV steigt um etwa 10–12 % je 1.000 Höhenmeter; Schnee reflektiert bis 80 % – LSF 50+, Lippen, Augen, auch im Winter
- Medikamente
- bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel, Schmerzmittel, Johanniskraut, Aknemittel machen lichtempfindlich
Was auf der Flasche steht – und was es bedeutet
Sonnenschutzmittel sind gut geprüft, ihre Etiketten aber schlecht verstanden.
- Lichtschutzfaktor (LSF, SPF). Er misst nur den Schutz vor UV-B – vor dem Sonnenbrand. LSF 30 lässt etwa ein Dreißigstel der UV-B-Strahlung durch, LSF 50 ein Fünfzigstel: der Unterschied ist kleiner, als die Zahlen suggerieren. Und beide gelten nur bei der Menge, mit der sie geprüft wurden – und die trägt fast niemand auf.
- UV-A-Schutz. Das eingekreiste „UVA“ auf europäischen Produkten bedeutet, dass der UV-A-Schutz mindestens ein Drittel des LSF beträgt. Für Hautalterung, Pigmentflecken und Lichtdermatosen ist er entscheidend – und nicht auf jeder Flasche gleich.
- Mineralisch oder chemisch. Mineralische Filter (Zinkoxid, Titandioxid) reflektieren und streuen Licht, wirken sofort und sind für empfindliche Haut, Kinder und Lichtdermatosen erste Wahl. Chemische Filter nehmen UV-Licht auf und wandeln es in Wärme; sie sind leichter, unsichtbarer und brauchen zwanzig Minuten. Moderne Produkte kombinieren beide.
- Wasserfest. Heißt: nach zweimal zwanzig Minuten im Wasser ist noch die Hälfte des Schutzes da. Nachcremen nach dem Schwimmen bleibt nötig.
- Gel, Fluid, Creme, Spray. Für fettige Haut und Mallorca-Akne-Neigung fettfreie Gele; für trockene Haut Cremes; Sprays nur, wenn man sie verreibt – der Sprühnebel allein reicht nicht.
- Haltbarkeit. Ein geöffnetes Produkt hält meist zwölf Monate; die Flasche vom letzten Sommer im heißen Auto hat ihren Faktor verloren.

Für wen Sonnenschutz besonders wichtig ist
Für alle – und für diese Gruppen noch mehr:
- Kinder. Ihre Haut ist dünner, ihr Leben länger, und Sonnenbrände in der Kindheit sind der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für den schwarzen Hautkrebs. Unter einem Jahr keine direkte Sonne; danach Kleidung, Hut, Schatten, LSF 50+ mineralisch.
- Heller Hauttyp. Wer nach zehn Minuten rot wird und kaum bräunt, hat kaum eigenen Schutz – LSF 50+, Kleidung, Mittagsstunden meiden.
- Lichtdermatosen. Sonnenallergie, Mallorca-Akne, Lupus, Lichturtikaria: UV-A-Schutz und Gewöhnung nach Plan.
- Medikamente. Bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel, Schmerzmittel, Johanniskraut, Retinoide, manche Blutdruck- und Diabetesmittel machen lichtempfindlich. Wer neu etwas nimmt, fragt nach.
- Nach Laser, Peeling, Microneedling und unter aufhellenden Cremes: Wochen konsequenter Schutz, sonst Pigmentflecken.
- Nach Hautkrebs oder mit Hautkrebs in der Familie, mit vielen Muttermalen, nach Transplantation: Sonnenschutz ist Teil der Behandlung.
- Außenberufe und Sport im Freien. Die Summe der Dosis über Jahre entscheidet über den hellen Hautkrebs; er ist bei Außenberufen als Berufskrankheit anerkannt.
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Vorteile auf einen Blick
Der Schutz, der zur Haut passt
Hauttyp, Lichtdermatose, Akneneigung, Medikamente, Alltag – wir sagen, welcher Sonnenschutz für Sie richtig ist, ohne Markenkatalog.
Vorbereitung statt Reparatur
Gewöhnung, Produkte, Plan für den Urlaub – im April, nicht im Juli, wenn die Flecken schon da sind.
Die Haut kennen
Eine Hautanalyse zeigt, was die Sonne bisher angerichtet hat – und was der Schutz verhindern soll.
Vorsorge im Haus
Wer viel Sonne hatte, gehört zur Hautkrebsvorsorge. Beratung und Kontrolle in einem Termin.
Ehrlich zu Mythen
Vorbräunen, Faktor 50 als Freibrief, Sonnencreme macht Vitamin-D-Mangel – wir räumen auf.
Für Familien
Sonnenschutz für Kinder ist die wichtigste Vorsorge, die Eltern leisten können. Wir erklären, wie.
Die Schutzmaßnahmen im Vergleich
Sonnencreme ist der letzte Baustein, nicht der erste. Die Tabelle zeigt, was wie viel schützt.
| Maßnahme | Schutz | Was man wissen sollte |
|---|---|---|
| Mittagsstunden meiden (11–15 Uhr) | halbiert die Tagesdosis | im Sommer die Hälfte der UV-Strahlung in diesen vier Stunden |
| Schatten | reduziert um 50–75 % | Streulicht bleibt – unter dem Sonnenschirm gibt es Sonnenbrand |
| Kleidung | dicht gewebt: LSF 20–50; nasses weißes T-Shirt: etwa 3 | UV-Schutzkleidung mit UPF 50 für Kinder und Wassersport |
| Hut mit breiter Krempe | schützt Gesicht, Ohren, Nacken | die Stellen mit dem meisten hellen Hautkrebs |
| Sonnenbrille mit UV-400 | schützt Augen und Lider | auch die Lidhaut bekommt Hautkrebs |
| Sonnencreme LSF 30–50+, UV-A | bei richtiger Menge 97–98 % UV-B | die meisten tragen ein Viertel auf – dann ist aus 50 ein 10 |
| Gewöhnung im Frühjahr | eigener Schutz entsprechend LSF 2–4 | hilft gegen Lichtdermatosen, ersetzt nichts |
Unsere Ärztinnen und Ärzte






Die Haut vorbereiten: der Plan für die Saison
Von März bis zum ersten Urlaubstag – sechs Schritte.
März: Bestand aufnehmen
Wie ist die Haut nach dem Winter – trocken, empfindlich, mit Sonnenschäden vom letzten Jahr? Welche Medikamente nehmen Sie? Gab es letzten Sommer eine Sonnenallergie oder Mallorca-Akne?
April: Produkte wählen
Sonnenschutz für Gesicht (täglich, LSF 30–50, leicht) und Körper (LSF 50+, UV-A), passend zu Hauttyp und Neigung – fettfrei bei Akne, mineralisch bei Empfindlichkeit. Alte Flaschen aussortieren.
April bis Mai: gewöhnen
Kurze Sonnenzeiten im Alltag, zehn bis zwanzig Minuten, langsam steigern – mit Schutz auf Gesicht und Dekolleté. Die Haut baut Verdickung und Pigment auf. Kein Solarium.
Vor dem Urlaub: Reiseapotheke
Sonnenschutz in ausreichender Menge – eine Flasche je Person und Woche –, Lippenschutz, After-Sun ohne Fett, bei Lichtdermatose Antihistaminikum, bei Neigung zu Herpes das Mittel dagegen.
Die ersten Urlaubstage
Der erste Tag im Schatten, der zweite eine Stunde Sonne, dann mehr. Mittagsstunden meiden, Kleidung, Hut. Sonnencreme zwanzig Minuten vorher, nachcremen alle zwei Stunden.
Nach dem Sommer
Der Hautcheck: alle Muttermale ansehen, neue Flecken einordnen, Sonnenschäden behandeln – und den Plan für das nächste Jahr anpassen.

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Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
Mo-Fr 08-19 Uhr
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960Was dazugehört
Sonne und Haut – die Seiten daneben.
Sonnenbrand
Was nach einem Sonnenbrand hilft und warum jeder einzelne zählt.
Sonnenallergie
Juckende Bläschen nach den ersten Sonnentagen: was dahintersteckt und wie sich vorbeugen lässt.
Mallorca-Akne
Kleine Pusteln nach den ersten Sonnentagen, die häufig mit Akne verwechselt werden.
Hautcheck nach dem Urlaub
Nach intensiver Sonne lohnt sich ein Blick auf Muttermale und neue Hautveränderungen.
Hautkrebsvorsorge
Sicherheit durch Vorsorge – unterstützt durch Videodermatoskopie und KI-Analyse.
Pigmentflecken
Pigmentflecken haben verschiedene Ursachen und erfordern jeweils ein passendes Verfahren.
Richtig auftragen
Der häufigste Fehler beim Sonnenschutz ist nicht das Produkt, sondern die Menge. Der Lichtschutzfaktor wird mit zwei Milligramm je Quadratzentimeter Haut geprüft – für den Körper eines Erwachsenen sind das dreißig bis vierzig Milliliter, etwa sechs Teelöffel, ein Schnapsglas voll; für das Gesicht ein Teelöffel. Die meisten Menschen tragen ein Viertel bis die Hälfte davon auf. Dann ist aus dem Faktor 50 ein Faktor 10 geworden.
Zwanzig Minuten vorher – chemische Filter brauchen die Zeit, mineralische nicht, aber die Creme muss einziehen, bevor Sand und Wasser sie abtragen. Nachcremen alle zwei Stunden und nach jedem Schwimmen, Abtrocknen, Schwitzen – Nachcremen verlängert den Schutz nicht, es stellt ihn wieder her. Die vergessenen Stellen: Ohren, Nacken, Haaransatz, Scheitel, Lippen, Fußrücken, Handrücken, Kniekehlen – die Stellen mit dem meisten hellen Hautkrebs.
Im Alltag reicht im Gesicht ein leichtes Produkt mit LSF 30, täglich, auch im Winter und bei Wolken – UV-A kommt durch beides. Wer Make-up trägt: Sonnenschutz darunter, nicht der Faktor im Make-up allein. Und Sonnenschutz ist kein Freibrief: Wer mit Faktor 50 sechs Stunden in der Sonne liegt, bekommt eine Dosis, die ohne Schutz drei Sonnenbrände wert wäre – nur ohne die Warnung.
Sonnenschutz im Schnee und in den Bergen
Der Winterurlaub in den Bergen ist für die Haut eine der intensivsten Sonnenbelastungen des Jahres – und die, an die niemand denkt. Drei Gründe:
Die Höhe. Je tausend Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um etwa zehn bis zwölf Prozent zu, weil die Atmosphäre dünner wird und weniger filtert. Auf 2.500 Metern ist die Strahlung ein Viertel stärker als an der Küste. Messungen in extremer Höhe zeigen UV-Dosen, die auf Meereshöhe undenkbar wären.
Der Schnee. Frischer Schnee reflektiert bis zu achtzig Prozent des UV-Lichts – Sand etwa fünfzehn, Wasser zehn. Die Strahlung kommt von oben und von unten: unter das Kinn, an die Nase, an die Lippen, in die Augen.
Die Kälte. Sie täuscht. Die Haut fühlt keine Wärme, also keine Gefahr; der Sonnenbrand am Skitag ist deshalb so häufig – und so oft im Gesicht.
Was hilft: Sonnenschutz LSF 50+ mit UV-A-Schutz auf alle freien Stellen – Gesicht, Ohren, Nacken, Kinn von unten –, als Creme, die auch bei Kälte hält; Lippenschutz mit Faktor, mehrfach am Tag; eine Skibrille oder Sonnenbrille mit UV-400 und Seitenschutz gegen die Schneeblindheit; nachcremen in der Mittagspause. Und derselbe Respekt vor der Sonne wie am Strand – auch bei minus zehn Grad.
Grenzen und Irrtümer
Sonnenschutz wirkt – wenn er gemacht wird. Die Grenzen liegen in den Irrtümern.
„Vorbräunen schützt.“ Bräune entspricht LSF 2 bis 4 und ist selbst ein Zeichen von Schaden. Solarium erhöht das Melanomrisiko deutlich, besonders vor dem 35. Lebensjahr.
„Sonnencreme macht Vitamin-D-Mangel.“ Nicht bei normalem Gebrauch – die Menge, die die meisten auftragen, lässt genug UV-B durch. Wer Sorge hat, lässt den Wert messen, statt auf Schutz zu verzichten.
„Im Schatten und bei Wolken passiert nichts.“ Streulicht und UV-A kommen durch beides. Sonnenbrand unter dem Sonnenschirm ist die Regel, nicht die Ausnahme.
„Faktor 50 hält den ganzen Tag.“ Er hält zwei Stunden – bei richtiger Menge – und geht mit Wasser, Schweiß und Handtuch verloren.
Nebenwirkungen: Sonnenschutzmittel können reizen oder – selten – Kontaktallergien auslösen, meist über Duftstoffe oder einzelne Filter; bei Mallorca-Akne sind fettige Produkte die Ursache. Dann Produkt wechseln, nicht Schutz aufgeben.
Zu den Kosten: Die Beratung zum Sonnenschutz ist Teil der Hautkrebsvorsorge; private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen diese in der Regel. Die Hamburg Dermatologie ist eine rein privatärztliche Praxis; gesetzlich Versicherte sind Selbstzahler.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Über uns
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






FAQ – Häufige Fragen zum Sonnenschutz
Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?
Im Alltag LSF 30, in der Sonne 50+ – bei heller Haut, Kindern, in den Bergen, am Wasser und bei Lichtdermatosen immer 50+. Wichtiger als die Zahl ist die Menge: Wer zu wenig aufträgt, macht aus 50 ein 10.
Wie viel Sonnencreme ist genug?
Für den Körper eines Erwachsenen dreißig bis vierzig Milliliter – ein Schnapsglas voll –, für das Gesicht ein Teelöffel. Eine Flasche pro Person und Urlaubswoche ist die richtige Größenordnung.
Mineralisch oder chemisch?
Mineralische Filter wirken sofort und sind für Kinder, empfindliche Haut und Lichtdermatosen erste Wahl; chemische sind leichter und unsichtbarer. Moderne Produkte kombinieren beide – entscheidend sind hoher Faktor, UV-A-Siegel und die Menge.
Muss ich auch im Winter Sonnenschutz tragen?
Im Gesicht ja – UV-A kommt durch Wolken und Fenster und ist für Hautalterung und Pigmentflecken verantwortlich. Und in den Bergen im Schnee ist die Strahlung stärker als am Strand.
Hilft Vorbräunen im Solarium?
Nein. Bräune entspricht Faktor 2 bis 4, und Solarium erhöht das Hautkrebsrisiko deutlich. Die Gewöhnung im Frühjahr geht mit kurzen, geschützten Sonnenzeiten – nicht mit der Röhre.
Macht Sonnencreme Vitamin-D-Mangel?
Bei normalem Gebrauch nicht. Die Menge, die die meisten auftragen, lässt genug UV-B für die Vitamin-D-Bildung durch; wer Sorge hat, lässt den Wert messen.
Welche Medikamente machen lichtempfindlich?
Bestimmte Antibiotika, Entwässerungsmittel, Schmerzmittel, Johanniskraut, Retinoide gegen Akne, manche Blutdruck- und Diabetesmittel. Wer neu etwas nimmt, fragt nach – und schützt sich mehr.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:
- Leitlinie: S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, AWMF-Registernummer 032-052OL, Leitlinienprogramm Onkologie. register.awmf.org
- Cheng I et al. An observational study of personal ultraviolet dosimetry and acute diffuse reflectance skin changes at extreme altitude. Wilderness Environ Med, 2013. PubMed 24075057
- Bundesamt für Strahlenschutz: UV-Index – Erklärung und aktuelle Werte. bfs.de
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