
(Dermatochirurgie)
Hautveränderungen sicher beurteilen und fachgerecht entfernen
Termin buchenOperative Dermatologie in Hamburg: Dermatochirurgie bei Zysten, Basaliomen und Muttermalen
Dermatochirurgie ist der Fachbegriff für das, was hier unter operativer Dermatologie in Hamburg beschrieben wird: die operative Entfernung von Hautveränderungen – von der Zyste bis zum Basaliom. Es gibt eine Vielzahl von Veränderungen an der Haut. Einige davon müssen aus medizinischen Gründen entfernt werden – aktinische Keratosen, Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome und auffällige Muttermale. Andere stören im Alltag oder im Erscheinungsbild, ohne gefährlich zu sein.
Neben operativen Verfahren bietet die Hamburg Dermatologie den therapeutischen Einsatz modernster Lasertechnik. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich nach der Diagnose – nicht nach dem Wunsch, ein bestimmtes Gerät einzusetzen.
Kurz erklärt: Unsere operative Dermatologie in Hamburg folgt einer Regel: Bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit wird entfernt und das Gewebe untersucht. Bei gutartigen, sicher beurteilbaren Veränderungen kann der Laser die schonendere Wahl sein.
- Medizinische Eingriffe
- aktinische Keratosen, Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom, auffällige Muttermale
- Auf Wunsch
- Fibrome, Zysten, dermale Muttermale, seborrhoische Keratosen (Alterswarzen) und andere gutartige Veränderungen
- Verfahren
- operative Entfernung mit dem Skalpell oder Abtragung mit dem Erbium-YAG-Laser
- Anästhesie
- örtliche Betäubung
- Gewebeuntersuchung
- bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit; feingeweblich im Labor
- Dauer
- je nach Befund und Größe meist 15–45 Minuten
- Fäden
- je nach Lokalisation nach etwa 7–14 Tagen
- Nachsorge
- Wundpflege nach Anleitung, Schonung des Areals, konsequenter Sonnenschutz der Narbe
- Ambulant
- ja, in unserer Praxis
Welche Hautveränderungen wir entfernen
Nach entsprechender Diagnose erfolgt die operative Entfernung von gutartigen und störenden Hautveränderungen – dazu gehören Fibrome, Zysten, dermale Muttermale und seborrhoische Keratosen, im Volksmund Alterswarzen.
Davon zu unterscheiden sind Befunde, bei denen die Entfernung medizinisch geboten ist: aktinische Keratosen als Vorstufen des hellen Hautkrebses, Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome und Muttermale, die sich verändert haben oder auffällig erscheinen.

Medizinisch notwendig oder auf Wunsch?
Diese Unterscheidung steht in unserer Praxis für operative Dermatologie in Hamburg am Anfang jedes Gesprächs, weil sie fast alles Weitere bestimmt: das Verfahren, die Dringlichkeit, die Frage der Gewebeuntersuchung und die Kostenübernahme.
Medizinisch notwendig ist die Entfernung, wenn ein Befund bösartig ist, es sein könnte oder eine Vorstufe darstellt. Dann wird immer so entfernt, dass das Gewebe anschließend feingeweblich untersucht werden kann.
Auf Wunsch entfernen wir gutartige Veränderungen, die stören – weil sie an der Kleidung scheuern, sich entzünden oder als kosmetisch störend empfunden werden. Voraussetzung ist, dass der Befund sicher als gutartig beurteilt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Vorteile auf einen Blick
Beurteilen, bevor entfernt wird
Was mit bloßem Auge gutartig aussieht, ist es nicht immer. Am Anfang steht die Diagnose, nicht der Eingriff.
Das Gewebe wird untersucht
Bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit geht das entfernte Gewebe ins Labor. Nur so lässt sich sagen, ob der Befund vollständig entfernt wurde.
Skalpell oder Laser nach Befund
Der Laser ist elegant und narbenarm, vernichtet aber das Gewebe. Er kommt deshalb nur dort zum Einsatz, wo die Diagnose sicher ist.
Angebunden an die Vorsorge
Zeigt die Untersuchung einen bösartigen Befund, sind Nachsorge und Kontrollen bereits Teil unseres Angebots.
Die Verfahren im Vergleich
Die Wahl richtet sich nach der Diagnose. Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob das Gewebe hinterher noch untersucht werden kann.
| Verfahren | Wie es arbeitet | Wann es infrage kommt | Gewebeuntersuchung |
|---|---|---|---|
| Operative Entfernung (Exzision) | Herausschneiden mit dem Skalpell, anschließend Naht | bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit und bei tiefer liegenden Befunden wie Zysten | ja – das Gewebe wird vollständig untersucht |
| Erbium-YAG-Laser | schichtweises Abtragen der Veränderung | bei sicher gutartigen, oberflächlichen Befunden wie Fibromen und Alterswarzen | nein – das Gewebe wird abgetragen |
| Shave-Exzision | flaches Abtragen mit der Klinge | bei erhabenen, gutartig erscheinenden Befunden | ja – das abgetragene Gewebe kann untersucht werden |
| Stanzbiopsie | Entnahme einer kleinen Gewebeprobe | wenn zunächst die Diagnose geklärt werden muss | ja – zur Diagnosestellung |
Unsere Ärztinnen und Ärzte






Ablauf eines Eingriffs in der Hamburg Dermatologie
Eingriffe höchsten Standards führen wir ambulant in unserer Praxis durch.
Beurteilung und Aufklärung
Vor jedem Eingriff der operativen Dermatologie in Hamburg untersuchen wir die Hautveränderung, bei Bedarf mit dem Dermatoskop, und besprechen Diagnose, Verfahren, Alternativen und Risiken. Sie erhalten die Aufklärung rechtzeitig vor dem Eingriff.
Vorbereitung
Das Areal wird desinfiziert und steril abgedeckt. Anschließend betäuben wir örtlich – Sie sind während des Eingriffs wach und spüren keinen Schmerz.
Der Eingriff
Je nach Befund erfolgt die Entfernung mit dem Skalpell oder die Abtragung mit dem Erbium-YAG-Laser. Bei einer Exzision verschließen wir die Wunde anschließend mit einer Naht.
Gewebeuntersuchung
Bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit geht das entfernte Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung ins Labor. Das Ergebnis besprechen wir mit Ihnen.
Nachsorge
Sie erhalten eine Anleitung zur Wundpflege und einen Termin zum Fädenziehen. Bei Bedarf kontrollieren wir den Heilungsverlauf.

Jetzt Wunschtermin vereinbaren
Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
Mo-Fr 08-19 Uhr
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960Wann wir nicht operieren
Bei einer aktiven Infektion im Operationsgebiet verschieben wir den Eingriff. Bei bestimmten Vorerkrankungen, unter blutverdünnenden Medikamenten oder bei erhöhtem Blutungsrisiko planen wir anders – abgesetzt wird ein Medikament nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, nie eigenmächtig.
Auch die Erwartung kann ein Grund sein, nicht zu operieren: Jeder Eingriff hinterlässt eine Narbe. Wäre die Narbe voraussichtlich störender als der Befund, raten wir von dem Eingriff ab.
Und ein Punkt, der uns wichtig ist: Eine Hautveränderung, die nicht sicher als gutartig zu beurteilen ist, wird nicht gelasert. Was der Laser abträgt, lässt sich anschließend nicht mehr untersuchen – deshalb entfernen wir im Zweifel chirurgisch und schicken das Gewebe ins Labor.
Nach dem Eingriff
Die Wunde sollte in den ersten Tagen trocken und sauber gehalten und vor Zug und Druck geschont werden. Auf Sport, Sauna und Schwimmbad verzichten Sie bitte, bis die Wunde verschlossen ist.
Fäden werden je nach Lokalisation nach etwa sieben bis vierzehn Tagen gezogen. Im Gesicht früher als am Rumpf, weil die Haut dort schneller heilt und Fäden sonst Abdrücke hinterlassen.
Die Gewebeuntersuchung – und warum sie zählt
Was mit bloßem Auge oder auch unter dem Dermatoskop gutartig aussieht, ist es nicht immer. Die feingewebliche Untersuchung ist das einzige Verfahren, das darüber sicher Auskunft gibt.
Sie beantwortet außerdem eine zweite Frage: ob der Befund vollständig entfernt wurde. Ergibt sich, dass Anteile zurückgeblieben sind, folgt eine Nachexzision. Das ist kein Fehler, sondern der vorgesehene Weg – und der Grund, warum bei jedem Verdacht geschnitten und nicht gelasert wird.
Was aus der Narbe wird
Jeder Eingriff, der die Haut durchtrennt, hinterlässt eine Narbe. Wie sie aussieht, hängt von Lokalisation, Größe des Befundes, Ihrer Veranlagung und der Nachsorge ab.
Den größten Einfluss haben Sie selbst: konsequenter Sonnenschutz über Monate. Frische Narben pigmentieren unter UV-Licht nach und bleiben dann dunkel. Zugentlastung und eine ruhige Heilung tun das Übrige. Bei Neigung zu wulstigen Narben besprechen wir vorher, was sich tun lässt.
Operative Dermatologie: Warum Hamburg Dermatologie?
In der Hamburg Dermatologie gilt für jede operative Entfernung: Wir beurteilen, bevor wir entfernen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht – gerade bei Befunden, die kosmetisch stören und schnell weggelasert wären.
Ärztliche Erfahrung, ein steriles Vorgehen und die Anbindung an die Hautkrebsvorsorge bilden die Grundlage unserer operativen Dermatologie in Hamburg. Zeigt die Untersuchung einen bösartigen Befund, sind Nachsorge und Kontrollen bereits Teil unseres Angebots.
Sicherheit, Nebenwirkungen und Grenzen operativer Eingriffe
Wie bei jedem Eingriff sind Nachblutungen, Blutergüsse, Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen möglich. Je nach Lokalisation kann es zu vorübergehenden oder selten dauerhaften Gefühlsstörungen im Narbenbereich kommen.
Narben können breiter, eingezogen oder wulstig ausfallen, als erwartet – besonders an Schultern, Brustbein und Rücken. Bei Neigung zu Keloiden besprechen wir das Risiko vorher offen.
Die wichtigste Grenze betrifft den Laser: Er ist elegant und narbenarm, aber er vernichtet das Gewebe. Deshalb kommt er nur dort zum Einsatz, wo die Diagnose sicher ist. Bleibt ein Zweifel, wird herausgeschnitten und untersucht – auch wenn das Ergebnis am Ende gutartig lautet.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Über uns
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






FAQ – Häufige Fragen zur operativen Dermatologie
Tut der Eingriff weh?
Nein. Wir betäuben örtlich; spürbar ist nur der Einstich der Betäubung selbst und während des Eingriffs ein Druckgefühl.
Wann werden die Fäden gezogen?
Je nach Lokalisation nach etwa sieben bis vierzehn Tagen. Im Gesicht früher als am Rumpf.
Wird das entfernte Gewebe immer untersucht?
Bei jedem Verdacht auf Bösartigkeit ja. Bei sicher gutartigen Befunden, die mit dem Laser abgetragen werden, ist eine Untersuchung nicht möglich – deshalb kommt der Laser nur bei eindeutigen Befunden zum Einsatz.
Warum nicht einfach alles lasern?
Was der Laser abträgt, lässt sich anschließend nicht mehr feingeweblich untersuchen. Bei unklaren oder verdächtigen Befunden entfernen wir deshalb chirurgisch – nur so kommt das Gewebe ins Labor.
Bleibt eine Narbe zurück?
Jeder Eingriff, der die Haut durchtrennt, hinterlässt eine Narbe. Wie sie ausfällt, hängt von Lokalisation, Veranlagung und Nachsorge ab – vor allem von konsequentem Sonnenschutz über Monate.
Darf ich danach Sport treiben?
Nicht sofort. Auf Sport, Sauna und Schwimmbad verzichten Sie bitte, bis die Wunde verschlossen ist.
Muss ich blutverdünnende Medikamente absetzen?
Bitte niemals eigenmächtig. Wir besprechen das im Vorgespräch und stimmen es bei Bedarf mit Ihrem behandelnden Arzt ab.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Belege zu Verfahren und Krankheitsbildern; jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:
- Du M, Qin H et al. Clinical Applications of Punch-Based Techniques in Dermatologic Surgery. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 2026. PMC13077225
- Zum Basalzellkarzinom: Levit S, Shoykhet J et al. Comprehensive Insights Into Basal Cell Carcinoma: Causes, Presentation, Prevention, and Modern Therapeutic Approaches. Cancer Medicine, 12/2025. PMC12715586
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