
Therapien von Allergien in Hamburg
Steht der Befund fest, beginnt die eigentliche Frage: Was folgt daraus? Allergien lassen sich in unserer Hamburger Praxis auf drei Wegen angehen – den Auslöser meiden, die Beschwerden mit Medikamenten lindern oder die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems selbst verändern.
Diese Wege schließen einander nicht aus. Häufig ist es die Kombination, die trägt: Vermeidung, wo sie möglich ist, Medikamente für die akute Phase, und die Hyposensibilisierung – fachlich spezifische Immuntherapie – dort, wo eine dauerhafte Veränderung angestrebt wird.
Kurz erklärt: Vom Prick- und Epikutantest über die Behandlung mit Medikamenten bis zur Hyposensibilisierung verfügen wir über das gesamte Spektrum der Allergologie und arbeiten bei den Therapien von Allergien in Hamburg nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
- Voraussetzung
- gesicherter Befund aus Vorgeschichte und Testung
- Vermeidung
- erste Maßnahme; bei leichteren Beschwerden oft ausreichend
- Medikamente
- Antihistaminika, bei Bedarf ergänzend Nasenspray und Augentropfen
- Hyposensibilisierung
- Behandlung der Ursache statt der Symptome
- Formen der Hyposensibilisierung
- Spritzen (subkutan) oder Tabletten beziehungsweise Tropfen (sublingual)
- Dauer der Hyposensibilisierung
- in der Regel über mehrere Jahre
- Begleitung
- ärztliche Betreuung über die gesamte Behandlungsdauer
- Kontrolle
- regelmäßige Termine zur Beurteilung von Wirkung und Verträglichkeit
Drei Wege – und wie sie zusammenwirken
Welcher Weg im Vordergrund steht, hängt vom Auslöser, von der Stärke der Beschwerden und davon ab, wie gut sich der Kontakt im Alltag vermeiden lässt. Bei einer Nickelallergie ist Vermeidung die tragende Säule, bei Gräserpollen ist sie kaum durchzuhalten.
- Vermeidung der auslösenden Stoffe – die Maßnahme mit dem geringsten Aufwand, wo sie praktikabel ist
- Behandlung mit Medikamenten – lindert die Symptome, verändert aber nicht die Ursache
- Hyposensibilisierung – Behandlung der Ursache, nicht nur der Symptome
Vermeidung der allergieauslösenden Stoffe
Vorbeugende Maßnahmen können bei leichteren Beschwerden eine Linderung bewirken, sodass keine Medikamente eingenommen werden müssen. Dazu sollte versucht werden, den Körper nicht mit den bekannten Allergenen in Kontakt zu bringen.
Wie das im Alltag aussieht, hängt vom Auslöser ab: bei Hausstaubmilben etwa milbendichte Bezüge und weniger Staubfänger im Schlafzimmer, bei Pollen das Lüften zu bestimmten Tageszeiten und Haarewaschen am Abend, bei Kontaktallergien das konsequente Meiden bestimmter Inhaltsstoffe. Bei einer nachgewiesenen Kontaktallergie erhalten Sie von uns eine Liste der zu meidenden Substanzen.
Behandlung mit Medikamenten
Bei stärkerem Auftreten einzelner Symptome kann gezielt ein geeignetes Medikament eingesetzt werden – etwa ein Antihistaminikum –, um die Beschwerden zu lindern oder ganz zum Verschwinden zu bringen.
Bei stärkeren Symptomen ist eine regelmäßige Einnahme geeigneter Tabletten und gegebenenfalls ein zusätzlicher Einsatz von Nasensprays und Augentropfen erforderlich. Welche Präparate infrage kommen und wie sie dosiert werden, richtet sich nach Art und Ausmaß der Beschwerden.
Medikamente wirken auf die Symptome. Sie verändern nicht, worauf das Immunsystem reagiert – und müssen deshalb so lange eingenommen werden, wie der Kontakt besteht.

Hyposensibilisierung – Behandlung der Ursache
Bei einer Hyposensibilisierung wird der allergieauslösende Stoff über einen längeren Zeitraum in ansteigender Dosierung verabreicht. Das Immunsystem gewöhnt sich schrittweise daran und reagiert weniger stark.
Dies kann entweder durch Spritzen erfolgen oder über Medikamente – Tabletten oder Tropfen. Welche Form geeignet ist, hängt vom Allergen, vom Alter und von Ihrem Alltag ab: Spritzen bedeuten regelmäßige Praxistermine, die sublinguale Form nehmen Sie zu Hause ein.
Die Behandlung erstreckt sich in der Regel über mehrere Jahre. Wir begleiten Sie über die gesamte Dauer – das ist keine Verordnung, die man einmal ausstellt, sondern eine Behandlung, die Kontrolle braucht.
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Vorteile auf einen Blick
Erst der Befund, dann die Therapie
Eine Hyposensibilisierung beginnt bei uns nur, wenn Testergebnis und Beschwerden zusammenpassen. Ein positiver Test allein reicht dafür nicht.
Alle drei Wege, nicht nur einer
Bei den Therapien von Allergien in unserer Hamburger Praxis schließen Vermeidung, Medikamente und Hyposensibilisierung einander nicht aus. Welcher Weg trägt, hängt vom Auslöser ab – und davon, wie gut er sich im Alltag meiden lässt.
Begleitung über Jahre
Eine Hyposensibilisierung läuft mehrere Jahre. Wir betreuen sie über die gesamte Dauer, mit regelmäßigen Terminen zu Wirkung und Verträglichkeit.
Wir sagen auch, wann es nicht geht
Wo keine Hyposensibilisierung zur Verfügung steht, zeigen wir Ihnen, was stattdessen hilft.
Die Behandlungswege im Vergleich
Die Wege schließen einander nicht aus – häufig werden sie kombiniert. Entscheidend ist, welcher Auslöser vorliegt und wie gut er sich im Alltag meiden lässt.
| Weg | Was er bewirkt | Besonders geeignet bei | Dauer |
|---|---|---|---|
| Vermeidung der Auslöser | kein Kontakt, keine Reaktion | Kontaktallergien und gut vermeidbaren Auslösern | dauerhaft, solange der Kontakt vermieden wird |
| Antihistaminika und weitere Medikamente | Linderung der Symptome | akuten Beschwerden und saisonalen Belastungen | wirkt, solange eingenommen wird |
| Hyposensibilisierung (subkutan) | verändert die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems | Pollen-, Hausstaubmilben- und Insektengiftallergien | in der Regel mehrere Jahre, mit regelmäßigen Praxisterminen |
| Hyposensibilisierung (sublingual) | verändert die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems | denselben Indikationen, wenn die Einnahme zu Hause besser passt | in der Regel mehrere Jahre, tägliche Einnahme |
Unsere Ärztinnen und Ärzte





Jetzt Wunschtermin vereinbaren
Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
Mo-Fr 08-19 Uhr
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960Ablauf einer Hyposensibilisierung in der Hamburg Dermatologie
Voraussetzung ist ein gesicherter Befund: Die Testergebnisse müssen zu Ihren Beschwerden passen.
Befund sichern
Vor allen Therapien von Allergien in Hamburg gleichen wir die Testergebnisse mit Ihrer Vorgeschichte ab. Nur wenn Sensibilisierung und Beschwerden zusammenpassen, ist eine Hyposensibilisierung sinnvoll.
Form und Präparat wählen
Gemeinsam entscheiden wir, ob die Behandlung als Spritze oder als Tablette beziehungsweise Tropfen erfolgt – abhängig vom Allergen, vom Alter und davon, was in Ihren Alltag passt.
Aufdosierung
Die Dosis wird schrittweise gesteigert, bis die Erhaltungsdosis erreicht ist. Bei der subkutanen Form geschieht das in der Praxis mit anschließender Wartezeit unter Beobachtung.
Erhaltungsphase
Die Erhaltungsdosis wird über mehrere Jahre fortgeführt. Bei der sublingualen Form nehmen Sie das Präparat täglich zu Hause ein.
Verlaufskontrollen
In regelmäßigen Terminen beurteilen wir Wirkung und Verträglichkeit und passen die Behandlung bei Bedarf an.
Wann wir nicht behandeln
Eine Hyposensibilisierung setzt einen gesicherten Befund voraus. Ein positiver Test allein reicht nicht – die Sensibilisierung muss zu Ihren Beschwerden passen. Ist das nicht der Fall, behandeln wir nicht, sondern suchen weiter nach der Ursache.
Bei einem akuten Infekt, einem akuten Asthmaschub oder einer aktuellen Verschlechterung der Beschwerden verschieben wir den Termin. Bei schwerem, unzureichend eingestelltem Asthma und bei bestimmten Vorerkrankungen prüfen wir sorgfältig, ob die Behandlung vertretbar ist. Während der Schwangerschaft wird eine laufende Behandlung in der Regel fortgeführt, aber nicht neu begonnen.
Für viele Nahrungsmittel- und Kontaktallergene steht keine Hyposensibilisierung zur Verfügung. Dort tragen Vermeidung und medikamentöse Behandlung die Therapie.
Wann setzt die Wirkung ein?
Eine Hyposensibilisierung wirkt nicht sofort. Viele bemerken eine Besserung im Verlauf der ersten Saison nach Beginn der Behandlung, deutlicher wird sie meist in den Folgejahren.
Deshalb ist das Durchhalten entscheidend: Eine abgebrochene Behandlung bringt selten den erhofften Nutzen. Wir besprechen vor dem Start offen, was auf Sie zukommt, damit Sie die Entscheidung mit realistischen Erwartungen treffen.
Allergietherapie: Warum Hamburg Dermatologie?
Wir stellen in unserer Hamburger Praxis nicht nur eine Diagnose, sondern behandeln Allergien weiter. Vom Prick- und Epikutantest über die medikamentöse Therapie bis zur Hyposensibilisierung liegt alles in einer Hand – Sie müssen den Befund nicht anderswo hintragen.
Und wir begleiten die Hyposensibilisierung über die gesamte Dauer. Eine Behandlung über mehrere Jahre braucht Ansprechpartner, die den Verlauf kennen.
Sicherheit, Nebenwirkungen und Grenzen der Allergietherapie
Antihistaminika können müde machen. Nasensprays mit Kortison können die Nasenschleimhaut reizen. Welche Nebenwirkungen bei Ihrem Präparat zu erwarten sind, besprechen wir bei der Verordnung.
Bei der Hyposensibilisierung sind örtliche Reaktionen an der Einstichstelle häufig – Rötung, Schwellung, Juckreiz. Bei der sublingualen Form kommen Kribbeln oder Juckreiz im Mund vor, meist in den ersten Wochen. Allgemeinreaktionen sind selten, aber möglich; deshalb erfolgt die subkutane Gabe in der Praxis mit anschließender Wartezeit unter Beobachtung.
Die Grenzen der Methode: Nicht für jedes Allergen steht eine Hyposensibilisierung zur Verfügung – für Pollen, Hausstaubmilben und Insektengifte ja, für viele Nahrungsmittel- und Kontaktallergene nicht. Und sie wirkt nicht bei jedem gleich gut. Ob sie für Sie infrage kommt, klären wir vor dem Start.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Über uns
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






FAQ – Häufige Fragen zur Allergietherapie
Wie lange dauert eine Hyposensibilisierung?
In der Regel erstreckt sie sich über mehrere Jahre. Die genaue Dauer hängt vom Allergen und vom Verlauf ab.
Spritze oder Tablette – was ist besser?
Beide Formen haben ihren Platz. Spritzen bedeuten regelmäßige Praxistermine, die sublinguale Form nehmen Sie täglich zu Hause ein. Welche Form geeignet ist, hängt vom Allergen, vom Alter und von Ihrem Alltag ab.
Wirkt die Behandlung sofort?
Nein. Viele bemerken eine Besserung im Verlauf der ersten Saison nach Beginn, deutlicher wird sie meist in den Folgejahren.
Was passiert, wenn ich abbreche?
Eine abgebrochene Behandlung bringt selten den erhofften Nutzen. Wenn Sie während einer der Therapien von Allergien in Hamburg Zweifel haben, sprechen Sie uns an, bevor Sie aufhören – oft lässt sich eine Lösung finden.
Für welche Allergien gibt es eine Hyposensibilisierung?
Etabliert ist sie vor allem bei Pollen-, Hausstaubmilben- und Insektengiftallergien. Für viele Nahrungsmittel- und Kontaktallergene steht sie nicht zur Verfügung.
Kann ich während der Behandlung Sport treiben?
Am Tag einer subkutanen Gabe sollten Sie auf starke körperliche Belastung verzichten. Die genauen Hinweise erhalten Sie von uns.
Machen Antihistaminika müde?
Ältere Präparate ja, neuere deutlich seltener. Wir wählen das Präparat auch danach aus, ob Sie im Alltag uneingeschränkt leistungsfähig sein müssen.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Belege zu Wirksamkeit und Sicherheit der spezifischen Immuntherapie; jede Adresse wurde vor dem Einbau bestätigt:
- Systematische Übersicht mit Metaanalyse: Shi Y, Pan Z, Tian X et al. Multiallergen Immunotherapy for Polysensitized Patients with Allergic Rhinitis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Asthma and Allergy, 2026. PMC13332778
- Zur Diagnostik als Grundlage der Therapie: Uter W, Aerts O, Agner T et al. European Society of Contact Dermatitis Guideline for Diagnostic Patch Testing – Recommendations on Best Practice (Update 2026). Contact Dermatitis, 09/2026. PMC13441402
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