
in Hamburg behandeln
Rötungen, Schuppung und Entzündungen langfristig lindern
Termin buchenSchuppenflechte in Hamburg behandeln
Rötungen, Schuppung und Entzündungen langfristig lindern
Eine Schuppenflechte (Psoriasis) kann körperlich und emotional belasten. Viele Betroffene wünschen sich vor allem eine bessere Kontrolle der Beschwerden und eine Behandlung, die zu ihrer individuellen Hautsituation passt. Da Schuppenflechte sehr unterschiedlich verlaufen kann, ist für uns in Hamburg eine genaue Einordnung der Erkrankung entscheidend.
In der Hamburg Dermatologie beraten wir Sie persönlich und entwickeln ein Behandlungskonzept, das individuell auf Ihre Haut und den Verlauf Ihrer Schuppenflechte abgestimmt ist.
Kurz erklärt: Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Erkrankung, die vor allem die Haut, aber auch Nägel und Gelenke betreffen kann. Sie ist nicht ansteckend und zeigt sich häufig durch scharf begrenzte, gerötete und schuppende Hautveränderungen.
- Behandlungsziel
- Kontrolle von Entzündungen, Schuppenbildung und Juckreiz sowie Verbesserung der Lebensqualität
- Geeignet bei
- Verdacht auf Schuppenflechte, bestehender Psoriasis, wiederkehrenden Schüben
- Diagnostik und Beratung
- Untersuchung der Haut, Einordnung der Psoriasis-Form, Beurteilung des Schweregrads, Abklärung möglicher Begleitbeschwerden
- Behandlung
- individuell je nach Befund, z. B. äußerliche Behandlung (Cremes), Lichttherapie, Systemtherapien oder moderne Medikamente wie Biologika
- Ablauf
- persönliches Gespräch, dermatologische Untersuchung, individuelle Therapieplanung und regelmäßige Verlaufskontrolle
- Ergebnis und Verlauf
- Psoriasis verläuft häufig chronisch und in Schüben
- Nachsorge
- regelmäßige Verlaufskontrollen, bei Bedarf wird die Therapie angepasst
Was ist Schuppenflechte (Psoriasis)?
Bei einer Schuppenflechte ist die natürliche Erneuerung der Haut beschleunigt und aus dem Gleichgewicht geraten. Während sich die obere Hautschicht normalerweise etwa alle 28 Tage erneuert, läuft dieser Prozess bei einer Psoriasis deutlich schneller ab.
Dadurch sammeln sich vermehrt Hautzellen an der Oberfläche und bilden die typischen weißlich-silbrigen Schuppen. Gleichzeitig entstehen durch entzündliche Prozesse im Körper und in der Haut häufig Rötungen, Juckreiz oder ein Spannungsgefühl.
Die Erkrankung ist nicht ansteckend. Dennoch empfinden viele Betroffene die sichtbaren Hautveränderungen vor allem im Gesicht, an den Händen und Armen als belastend.

Symptome und Formen der Schuppenflechte
Psoriasis kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Während manche Menschen nur einzelne kleine Hautstellen bemerken, entwickeln andere großflächigere Veränderungen oder zusätzliche Beschwerden außerhalb der Haut.
Die häufigste Form der Schuppenflechte ist die Psoriasis vulgaris (auch Plaque-Psoriasis). Sie betrifft etwa 80 bis 90 Prozent der Psoriasis-Fälle. Typisch sind scharf begrenzte, gerötete und leicht erhabene Plaques, die häufig von silbrig-weißen Schuppen bedeckt sind. Meist treten diese Hautveränderungen symmetrisch an den Streckseiten von Ellenbogen und Knien, an der Kopfhaut oder am Rücken auf.
Inhaltsverzeichnis
Was unsere Patientinnen und Patienten sagen
Weitere Formen von Psoriasis
Kopfhautpsoriasis (Psoriasis capitis)
Betrifft die Kopfhaut – teilweise über den Haaransatz hinausreichend – und kann mit starker Schuppenbildung, Rötung und Juckreiz verbunden sein.
Nagelpsoriasis
Kann zu Veränderungen wie kleinen Vertiefungen, Verfärbungen, Verdickungen oder Ablösungen der Nägel führen. Eine Beteiligung der Nägel liegt bei etwa jedem zweiten Patienten vor.
Psoriasis-Arthritis
Bei etwa 20 Prozent der Psoriasis-Patienten kommt es zu einer Beteiligung der Gelenke mit schmerzhaften Schwellungen und Steifigkeit.
Psoriasis guttata
Es treten kleine rote Punkte am gesamten Körper auf. Meist ist diese Form der Psoriasis eine plötzliche Reaktion nach einer Infektion.
Psoriasis inversa
Eine seltene Form mit geröteten Hautveränderungen in Hautfalten wie Achseln oder Kniekehlen, bei der meist keine Schuppen auftreten.
Psoriasis pustulosa
Diese seltene Form der Psoriasis ist durch Eiterbläschen auf den Psoriasis-Herden gekennzeichnet, häufig insbesondere an Händen und Füßen.
Ursachen und mögliche Auslöser einer Psoriasis
Die genauen Ursachen einer Schuppenflechte sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist jedoch, dass eine genetische Veranlagung und eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. Dadurch kommt es zu einer chronischen Entzündungsreaktion, die die beschleunigte Hauterneuerung und die typischen Veränderungen der Haut begünstigt.
Mögliche Einflussfaktoren sind zum Beispiel:
- Infekte und Erkrankungen
- Stress und psychische Belastungen
- Hautverletzungen oder mechanische Reizung
- bestimmte Medikamente
- hormonelle Veränderungen
- individuelle Lebensstilfaktoren (z. B. Rauchen und hoher Alkoholkonsum)
- klimatische Bedingungen und saisonale Schübe
Welche Faktoren im Einzelfall eine Rolle spielen, ist unterschiedlich. Deshalb betrachten wir in der Hamburg Dermatologie nicht nur die sichtbaren Hautveränderungen, sondern auch mögliche persönliche Auslöser und Begleitfaktoren.
Diagnostik bei Schuppenflechte
Die Diagnostik einer Psoriasis beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch und einer sorgfältigen Untersuchung der Haut. Häufig lässt sich Schuppenflechte bereits anhand der typischen Hautveränderungen erkennen. In seltenen Fällen kann eine zusätzliche Gewebeprobe (Biopsie) sinnvoll sein, um unklare Befunde genauer einzuordnen.
Da Psoriasis nicht nur die Haut betreffen kann, achten wir abhängig von Schweregrad, Beschwerden und persönlichem Risikoprofil auch auf mögliche Begleiterkrankungen. Dazu gehören insbesondere Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardiovaskuläre Risikofaktoren sowie psychische Belastungen. Neben der Diagnose ist es wichtig, Form, Ausbreitung und Aktivität der Erkrankung sowie mögliche Begleitbeschwerden einzuschätzen.
In der Hamburg Dermatologie berücksichtigen wir unter anderem:
- betroffene Hautbereiche und Ausdehnung der Schuppenflechte
- Ausprägung von Rötungen, Schuppung und Entzündungen
- mögliche Beteiligung von Kopfhaut oder Nägeln
- Hinweise auf mögliche Gelenkbeschwerden
- Beschwerden im Alltag
- bisherige Therapien und deren Wirkung
Bei Hinweisen auf eine mögliche Psoriasis-Arthritis empfehlen wir eine zeitnahe rheumatologische Abklärung. Je nach Beschwerden und Untersuchungsbefund können ergänzend bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Magnetresonanztomografie eingesetzt werden. Auf Grundlage der Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten für Ihre individuelle Situation infrage kommen.
Behandlungsmöglichkeiten bei Schuppenflechte
Nach aktuellem medizinischem Stand ist Schuppenflechte nicht dauerhaft heilbar. Durch moderne Behandlungsmöglichkeiten lassen sich die Beschwerden jedoch häufig gut kontrollieren. Die Therapie der Schuppenflechte in Hamburg richtet sich bei uns unter anderem nach dem Schweregrad, den betroffenen Körperregionen, möglichen Begleiterkrankungen und Ihren persönlichen Bedürfnissen. Ziel ist es, Entzündungen, Schuppung und Juckreiz zu reduzieren, Krankheitsschübe möglichst zu verringern und die Lebensqualität langfristig zu verbessern.
Äußerlich kommen vor allem zwei Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Kortisonhaltige Präparate, die die Entzündung rasch dämpfen, und Vitamin-D-Analoga wie Calcipotriol, die die überschießende Zellteilung bremsen. Häufig werden beide kombiniert, weil sie unterschiedlich ansetzen und sich so die Kortisondosis begrenzen lässt. Bei starker Schuppung geht eine keratolytische Vorbehandlung voraus – erst wenn die Schuppen gelöst sind, erreichen die Wirkstoffe die Haut darunter.
Reicht das nicht, folgt die Lichttherapie: Schmalband-UVB bei 311 Nanometern ist heute der Standard; die PUVA-Therapie, die UVA-Licht mit einem lichtsensibilisierenden Wirkstoff verbindet, kommt bei hartnäckigen Verläufen infrage.
Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis stehen innerliche Behandlungen zur Verfügung: klassische Systemtherapeutika wie Methotrexat, Ciclosporin, Fumarsäureester oder Acitretin, der Tablettenwirkstoff Apremilast und die modernen Biologika, die gezielt einzelne Botenstoffe der Entzündung blockieren. Welche Stufe sinnvoll ist, richtet sich nach Ausdehnung, Leidensdruck und Begleiterkrankungen – nicht allein nach dem Hautbefund.
Ein Phänomen, das viele Betroffene kennen, ohne es benennen zu können: das Köbner-Phänomen. An Stellen, die verletzt, gekratzt oder stark gereizt wurden, entstehen neue Herde. Das ist der Grund, warum wir zu vorsichtigem Umgang mit der Haut raten – und warum Tätowierungen auf betroffener Haut gut überlegt sein wollen.
Vorteile auf einen Blick
Die Form bestimmt die Therapie
Plaque-Psoriasis, Kopfhaut- oder Nagelbefall verlangen unterschiedliche Wege. Zur Untersuchung gehört die Einordnung der Form und des Schweregrads.
Vier Behandlungsstufen
Äußerliche Behandlung, Lichttherapie, Systemtherapien und moderne Medikamente. Es wird so viel eingesetzt wie nötig, nicht so viel wie möglich.
Begleitbeschwerden im Blick
Psoriasis bleibt nicht immer auf der Haut. Mögliche Begleitbeschwerden werden mit abgeklärt.
Auf den Verlauf eingestellt
Die Erkrankung verläuft in Schüben. Regelmäßige Kontrollen erlauben, die Therapie anzupassen, bevor der nächste Schub voll da ist.
Welche Therapie kommt wann infrage?
Je nach Befund können verschiedene Behandlungsansätze infrage kommen.
| Therapie | Einsatzbereich | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Basistherapie und Hautpflege | trockene und schuppende Haut | unterstützt die Hautbarriere und begleitet andere Therapien |
| Äußerliche Therapie | leichte bis mittelschwere Psoriasis | Behandlung direkt an den betroffenen Hautstellen, zum Beispiel mit medizinischen Cremes |
| Systemische Therapien | mittelschwere bis schwere Psoriasis oder besondere, stark belastende Lokalisationen | dazu gehören klassische systemische Medikamente, zielgerichtete oder orale Wirkstoffe und Biologika; die Auswahl erfolgt abhängig von Schweregrad, Begleiterkrankungen und individuellen Voraussetzungen |
Unsere Ärztinnen und Ärzte





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Aus Respekt vor Ihrer Zeit arbeiten wir ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und können so Wartezeiten für Sie weitestgehend vermeiden.
Mo-Fr 08-19 Uhr
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler
040 298138960Der Ablauf in der Praxis
Ablauf Ihrer Psoriasis-Behandlung in der Hamburg Dermatologie
Schuppenflechte kann sich im Laufe der Zeit verändern. Deshalb begleiten wir Sie nicht nur bei der Auswahl einer geeigneten Behandlung, sondern behalten auch die Entwicklung Ihrer Haut im Blick.
Persönliches Beratungsgespräch
Zunächst sprechen wir über Ihre Beschwerden, den bisherigen Verlauf und bereits erfolgte Behandlungen.
Untersuchung der Haut
Anschließend beurteilen wir die betroffenen Hautbereiche sowie die Aktivität und Ausprägung der Psoriasis. Bei Bedarf berücksichtigen wir auch Veränderungen an Kopfhaut, Nägeln oder mögliche Gelenkbeschwerden.
Individuelle Therapieplanung
Auf Basis der Untersuchungsergebnisse erstellen wir für Ihre Schuppenflechte in Hamburg ein Behandlungskonzept, das zu Ihrer Erkrankung und Ihrem Alltag passt.
Behandlung und Empfehlungen
Viele Bestandteile der Psoriasis-Therapie erfolgen im Alltag zuhause – beispielsweise die regelmäßige Hautpflege, die Anwendung medizinischer Cremes oder die Einnahme verordneter Medikamente. Je nach Befund können weitere Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sein.
Verlaufskontrolle und langfristige Begleitung
Da sich Beschwerden und Hautzustand im Verlauf verändern können, kontrollieren wir die Entwicklung Ihrer Psoriasis regelmäßig. So können wir beurteilen, wie die Therapie wirkt und ob einzelne Bestandteile angepasst werden sollten.
- Termin buchen
Schuppenflechte behandeln: Warum Hamburg Dermatologie?
Sichtbare Hauterkrankungen, die mit Beschwerden wie Juckreiz, Schuppung oder Brennen einhergehen, können sowohl körperlich als auch emotional belastend sein. Besonders bei einer chronischen Erkrankung wie Psoriasis ist es wichtig, eine Therapie zu finden, die nicht nur kurzfristige Beschwerden berücksichtigt, sondern langfristig zum Umgang mit der Erkrankung beiträgt.
In der Hamburg Dermatologie nehmen wir uns Zeit für Ihre Beschwerden, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Wünsche. Mit dermatologischer Erfahrung, modernen Behandlungsmöglichkeiten und einer ruhigen Atmosphäre begleiten wir Sie auf dem Weg zu einem individuell abgestimmten Therapiekonzept. Bei Fragen und Unsicherheiten können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden.
Auch nach der ersten Behandlung bleiben wir an Ihrer Seite: Durch regelmäßige Verlaufskontrollen können Veränderungen der Haut berücksichtigt und die Therapie bei Bedarf angepasst werden. Die zentrale Lage der Hamburg Dermatologie am Großen Burstah 31 nahe Rathaus und Rödingsmarkt erleichtert bei Schuppenflechte regelmäßige Termine und eine langfristige Begleitung.
Wann wir nicht behandeln
Vor einer systemischen Therapie oder einer Behandlung mit Biologika klären wir Infektionen, Impfstatus, Lebererkrankungen und Begleitmedikation ab. Bei aktiver Tuberkulose oder schweren akuten Infektionen kommen diese Präparate nicht infrage.
In der Schwangerschaft kommen mehrere in der Psoriasistherapie übliche Wirkstoffe nicht infrage; die Behandlung wird dann umgestellt. Eine Lichttherapie setzen wir bei erhöhtem Hautkrebsrisiko oder nach ausgedehnter UV-Vorbelastung nur zurückhaltend ein.
Was wir nicht versprechen: Heilung. Schuppenflechte ist eine chronische Erkrankung – gut behandelbar, oft über lange Zeit erscheinungsfrei, aber nicht abgeschlossen.
Sicherheit, Grenzen und realistische Erwartungen bei Psoriasis
Die Behandlungsmöglichkeiten bei Schuppenflechte haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Dennoch verläuft jede Psoriasis unterschiedlich, weshalb die individuelle Betreuung bei Psoriasis so entscheidend ist.
Während äußerliche Behandlungen häufig lokal begrenzt wirken, greifen Systemtherapien und Biologika gezielter in Entzündungsprozesse des Körpers ein. Durch die Kombination unterschiedlicher Ansätze kann die Behandlung genauer auf die individuellen Beschwerden und den jeweiligen Verlauf der Psoriasis abgestimmt werden. Trotz sorgfältiger Planung lässt sich vorab nicht exakt vorhersagen, wie die Haut auf eine bestimmte Therapie reagiert. Deshalb sollte der Verlauf regelmäßig kontrolliert und die Behandlung bei Bedarf angepasst werden.
Ziel der Behandlung ist eine möglichst weitgehende – im Idealfall vollständige – Erscheinungsfreiheit der Haut sowie eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Mit modernen Therapien lässt sich dieses Ziel bei vielen, jedoch nicht bei allen Betroffenen erreichen. Da die Veranlagung zur Psoriasis bestehen bleibt, können auch nach längeren beschwerdefreien Phasen erneut Krankheitsschübe auftreten.
Schuppenflechte behandeln in Hamburg – Ihr Termin in der Hamburg Dermatologie
Rötungen, Schuppung und wiederkehrende Krankheitsschübe können für Betroffene sehr belastend sein. Eine individuell abgestimmte Therapie hilft, die Beschwerden besser zu kontrollieren und den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern.
Vereinbaren Sie Ihren Termin zur Behandlung der Schuppenflechte in Hamburg online oder telefonisch unter 040 298138960. Gemeinsam besprechen wir Ihre Hautsituation und die passenden Behandlungsmöglichkeiten bei Psoriasis.
Unser Anspruch
Am Anfang steht das Gespräch,
nicht die Behandlung.
Was sinnvoll ist, zeigt sich erst nach der Untersuchung. Deshalb behandelt bei uns ein fachärztlich qualifiziertes Team – und deshalb steht am Anfang immer eine Einschätzung, kein fertiger Behandlungsplan.
Termin buchenMedizinische Kompetenz
Ihre Behandlung erfolgt ärztlich und fachärztlich begleitet, mit fundierter Erfahrung – von der Beratung bis zur Nachsorge.
Individuell statt nach Schema F
Keine Haut ist wie die andere. Vorgehen, Technik und Behandlungsziel stimmen wir auf Ihren Befund ab.
Auch mal Nein
Wenn eine Behandlung nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Von der ersten Einschätzung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich – und sind erreichbar, falls danach Fragen auftauchen.
Über uns
Ein Blick in unsere Praxis in der Hamburger Innenstadt – zwischen Rathaus und Rödingsmarkt, nahe der Hafencity.






FAQ – Häufige Fragen zur Schuppenflechte
Was uns zur Schuppenflechte am häufigsten gefragt wird.
Wann sollte ich mit Schuppenflechte zum Hautarzt gehen?
Wenn Hautveränderungen immer wieder auftreten, sich ausbreiten oder bisherige Behandlungen nicht ausreichend helfen, sollte die Ursache genauer untersucht werden. Auch Gelenkbeschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen sollten frühzeitig abgeklärt werden, um das Risiko bleibender Gelenkschäden zu verringern.
Wie kann ich mich auf einen Termin wegen Schuppenflechte vorbereiten?
Vor dem Termin kann es hilfreich sein, bisher verwendete Medikamente, Pflegeprodukte und frühere Behandlungen zu notieren. Auch Informationen darüber, wann Schübe auftreten oder wodurch sich die Beschwerden verändern, können dabei helfen, die Psoriasis besser einzuschätzen.
Kann Schuppenflechte Haarausfall verursachen?
Ja, insbesondere eine ausgeprägte Kopfhautpsoriasis kann vorübergehend zu verstärktem Haarausfall führen. Häufig wachsen die Haare nach einer erfolgreichen Behandlung wieder nach. Bei anhaltendem oder stärkerem Haarverlust kann eine weiterführende Abklärung in unserer Haarsprechstunde sinnvoll sein.
Darf ich die Schuppen bei Psoriasis (Plaques) entfernen?
Festsitzende Schuppen sollten nicht abgekratzt oder gewaltsam entfernt werden, da zusätzliche Hautreizungen neue Beschwerden begünstigen können. Spezielle schuppenlösende Pflegeprodukte können helfen, die Haut schonender vorzubereiten. Welche Anwendung sinnvoll ist, hängt vom betroffenen Hautbereich ab.
Wird Schuppenflechte mit der Zeit schlimmer?
Der Verlauf einer Psoriasis ist individuell sehr unterschiedlich. Bei manchen Menschen bleibt die Erkrankung über Jahre ähnlich ausgeprägt, während andere wechselnde Phasen mit stärkeren und schwächeren Beschwerden erleben. Deshalb sind Verlaufskontrollen wichtig, um die Behandlung bei Veränderungen anzupassen.
Kann Schuppenflechte dauerhaft verschwinden?
Schuppenflechte bleibt als chronische Veranlagung meist bestehen, kann aber phasenweise nahezu vollständig zur Ruhe kommen. Moderne Therapien können dazu beitragen, die Beschwerden zu kontrollieren und die Abstände zwischen stärkeren Krankheitsschüben zu verlängern.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei Schuppenflechte?
Eine spezielle „Psoriasis-Diät“, durch die die Erkrankung zuverlässig verschwindet, gibt es nicht. Sinnvoll sind eine ausgewogene Ernährung, ein möglichst normales Körpergewicht und ein insgesamt herzgesundes Lebensstilkonzept. Bei Übergewicht kann eine Gewichtsreduktion sowohl den allgemeinen Gesundheitszustand als auch den Verlauf und die Behandelbarkeit der Psoriasis günstig beeinflussen.
Kann ich mit Schuppenflechte Sport machen?
Ja, Sport ist bei Schuppenflechte grundsätzlich möglich und aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert. Bei empfindlicher Haut können Reibung, Hitze oder Schweiß vorübergehend reizen. Atmungsaktive Kleidung, eine sanfte Reinigung nach dem Sport und eine geeignete Hautpflege können dann hilfreich sein.
Warum verändert sich Schuppenflechte je nach Jahreszeit?
Der Verlauf einer Psoriasis kann durch äußere Faktoren beeinflusst werden. Viele Betroffene bemerken im Winter stärkere Beschwerden, während sich die Haut im Sommer durch mehr UV-Licht teilweise verbessert.
Kann Schuppenflechte den Blutdruck erhöhen oder das Herz belasten?
Schuppenflechte ist eine entzündliche Systemerkrankung, nicht nur ein Hautproblem. Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis haben häufiger Bluthochdruck, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes – und damit ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Deshalb gehören bei uns Blutdruck, Gewicht und Blutwerte mit in den Blick, und wir arbeiten bei Bedarf mit der Hausärztin oder dem Hausarzt zusammen.
Quellenangaben
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand der ärztlichen Praxis in der Hamburg Dermatologie wieder und ersetzen kein Beratungsgespräch. Weiterführende Informationen:
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Schuppenflechte (Psoriasis): gesundheitsinformation.de
- Deutscher Psoriasis Bund e. V., Patienteninformationen und Selbsthilfe: psoriasis-bund.de
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